Die Regierung von El Salvador verteidigte ihre kontinuierlichen Bitcoin-Käufe gegenüber Kritikern, obwohl der Markt derzeit einen Abschwung erlebt. Vizepräsident Felix Ulloa erklärte, dass Bitcoin Teil einer Reserve-Strategie sei und dass sich das Land auf eine Welt vorbereite, in der Fiat-Währungen verschwinden werden.
Die Regierung von El Salvador sah sich mutwilliger Kritik ausgesetzt, weil sie eine kontinuierliche Bitcoin-Kaufstrategie aufrechterhielt, obwohl der Markt einen Abschwung erlebte.
Felix Ulloa, Vizepräsident von El Salvador, verteidigte das strategische Reserveprogramm und den von Präsident Bukele vorgeschlagenen „ein Bitcoin pro Tag“-Kaufplan. In jüngsten Äußerungen hob Ulloa die Bedeutung von Bitcoin als Reserveanlage für die Zukunft El Salvadors hervor.

Auf die Frage nach der Beharrlichkeit des nationalen Bitcoin-Kaufprogramms erklärte Ulloa:
„Bitcoin ist kein Aktien; es wird nicht an der Börse gehandelt, sein Wert schwankt nicht, und es ist nicht für Spekulationen gedacht. Wir verstehen Bitcoin als eine strategische staatliche Reserve.“
Ulloa bemerkte außerdem, dass das Land weder Verluste erlitten noch Gewinne erzielt habe, was seine Bitcoin-Bestände betrifft, da es nicht beabsichtige, BTC zu verkaufen. Er betonte, dass die Staatskasse nicht auf Gewinne oder Verluste in Fiat-Währung setze, da diese Währungen im Begriff seien, zu verschwinden, wobei die Nationen mit mehr Kryptowährungen im Vorteil seien in einer zukünftigen digitalen Welt.
„Wenn die Menschen das verstehen, und die Welt versteht, dass wir nicht mehr mit Papiergeld und dem Dollar, Pfund oder Euro zu tun haben, sondern dass es diese finanzielle Freiheit in der Welt, auf dem internationalen Markt, geben wird, dann werden sie es verstehen“, schloss er.
Während El Salvador zugestimmt hat, Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel aufzugeben und die Bitcoin-bezogenen wirtschaftlichen Aktivitäten des öffentlichen Sektors im Rahmen einer Kreditvereinbarung mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) einzuschränken, hat das Land weiterhin Bitcoin zu seinen Reserven hinzugefügt. Laut dem Nationalen Bitcoin-Büro (ONBTC) hält El Salvador derzeit 7.568,37 BTC im Wert von über 507 Millionen US-Dollar.
Was hat die Kritik an El Salvadors Bitcoin-Kaufstrategie ausgelöst?
Die Regierung steht im Kreuzfeuer, weil sie trotz eines rückläufigen Marktes weiterhin die Strategie „ein Bitcoin pro Tag“ verfolgt.
Wie rechtfertigt Vizepräsident Felix Ulloa die Bitcoin-Reserve-Strategie?
Ulloa beschreibt Bitcoin als eine strategische staatliche Reserve und betont seine zukünftige Bedeutung für El Salvador, anstatt es als spekulatives Asset zu sehen.
Wie ist die aktuelle Haltung El Salvadors zum Verkauf seiner Bitcoin-Bestände?
Ulloa erklärte, dass das Land nicht vorhabe, seine Bitcoin zu verkaufen, und behauptete, weder Verluste erlitten noch Gewinne aus seinen BTC-Vermögenswerten erzielt zu haben.
Welche jüngsten Entwicklungen gab es bezüglich der Bitcoin-Bestände El Salvadors?
Trotz der Vereinbarung, die Rolle von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel im Rahmen eines IWF-Abkommens zu begrenzen, hat El Salvador seine Reserven weiter aufgestockt und hält etwa 7.568,37 BTC im Wert von über 507 Millionen US-Dollar.
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