BERA hat die wichtige Unterstützung bei $0,706 verloren, was das Risiko eines tiefergehenden Rückgangs erhöht.
Der ADX zeigt einen starken bärischen Trend mit nachlassender On-Chain-Aktivität.
Das Scheitern, den Widerstand zurückzuerobern, könnte einen Rückgang um 45 % auf $0,35 auslösen.
Berachain — BERA hat den Markt nach einem massiven Anstieg von 315 % in kurzer Zeit schockiert. Dieser Anstieg zog stark spekulatives Interesse und hohes Handelsvolumen an. Das Momentum hat sich jedoch nun umgekehrt. Der Kurs ist zwei Tage in Folge gefallen, was die kurzfristige Stimmung verändert. BERA handelt derzeit bei etwa $0,655, nachdem es innerhalb von 24 Stunden mehr als 18 % verloren hat. Gleichzeitig sank das Handelsvolumen um 75 % auf 331 Millionen Dollar, was auf eine geringere Teilnahme und schwindende Begeisterung hindeutet.
Ich beobachte, wie bera heute mit einem massiven intraday-Anstieg um 82 % auf $1,43 eine gewaltige Rückkehr macht und damit die Labels „Einzelhandelsbetrug“ von Anfang dieses Jahres weit hinter sich lässt.
Das Ökosystem richtet sich erfolgreich auf das Modell „Bera baut Unternehmen“ (BBB) aus, mit Fokus auf… pic.twitter.com/kDhw4qztE3
— IFreqs (@0xifreqs) 12. Februar 2026
Das Tageschart zeigt eine klare Abwärtsstruktur, die sich formiert. Der jüngste Verkaufsdruck hat den Kurs unter die Unterstützung bei $0,706 gedrückt, wodurch die Kontrolle auf die Verkäufer überging. Dieser Bruch markiert eine kritische Trendwende. Wenn der Kurs dieses Niveau nicht bald zurückerobert, prognostizieren Analysten einen möglichen Rückgang um 45 % auf $0,35. Ein solcher Move würde einen erheblichen Teil der jüngsten Rallye auslöschen und die bärische Dominanz verstärken.
Damit BERA die Kontrolle zurückgewinnen kann, muss der Kurs auf dem Tageschart über $0,777 schließen. Ohne diesen Ausbruch bleibt der Abwärtsdruck wahrscheinlich bestehen. Der Average Directional Index (ADX) liegt derzeit bei 33,65, was über der wichtigen Schwelle von 25 liegt. Dieser Wert bestätigt eine starke Trendstärke. Für Käufer ist die aktuelle Trendlage jedoch ungünstig, da sie den Trend zugunsten der Verkäufer favorisiert.
On-Chain-Daten untermauern die vorsichtige Einschätzung zusätzlich. DeFiLlama meldet Rückgänge bei Total Value Locked, Chain-Umsatz und Volumen dezentraler Börsen in den letzten drei Tagen. Sinkende Nutzeraktivität deutet oft auf ein nachlassendes Vertrauen in das Ökosystem hin. Wenn die Teilnahme zusammen mit technischen Breakdowns abnimmt, steigt das Abwärtsrisiko. Auch das geringere Handelsvolumen deutet darauf hin, dass viele Trader nach der Rallye Abstand genommen haben.
Trotz des bärischen technischen Setups zeigen Derivaten-Daten eine gemischte Positionierung der Trader. Einige scheinen zu akkumulieren, während andere aggressiv Short-Positionen aufbauen. Spot-Flow-Daten zeigen, dass innerhalb von 24 Stunden mehr als 644.000 Dollar die Börsen verlassen haben. Solche Abflüsse können auf Akkumulation hindeuten, da Investoren manchmal Tokens in private Wallets verschieben, um sie langfristig zu halten. Gleichzeitig zeigt Leverage-Daten ein anderes Bild.
Rund um die Marke von $0,708 haben Trader etwa 3,71 Millionen Dollar in Short-Positionen eröffnet. Dieser Bereich dient jetzt als starker Widerstand. Die hohe Short-Exposition spiegelt eine deutliche bärische Überzeugung wider. Auf der Unterseite bietet das Niveau bei $0,64 kurzfristigen Support. Dort haben Trader etwa 641.000 Dollar in Long-Positionen investiert, was auf ein gewisses Vertrauen in eine kurzfristige Stabilisierung hindeutet. Der Kampf zwischen Käufern und Verkäufern konzentriert sich nun auf diese Preiszonen.
Wenn der Kurs unter $0,64 fällt, könnten die Verluste schnell zunehmen. Wenn die Bullen den Kurs über $0,706 zurückerobern, könnte der Verkaufsdruck nachlassen. Derzeit bleibt die Gesamtstruktur jedoch fragil. Starke Trendkraft, nachlassende On-Chain-Metriken und gespaltene Stimmung schaffen Unsicherheit. Solange die Käufer nicht entschlossen handeln, bleibt ein weiterer Rückgang um 45 % unter den aktuellen Marktbedingungen eine realistische Möglichkeit.
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