Geheimer Nutzer überweist 180.000 USD in Bitcoin an die Genesis-Adresse von Satoshi Nakamoto, erneut zeigt sich ein "Opfer"-Verhalten auf der Blockchain

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Eine besondere on-chain Transaktion hat in der Krypto-Community für Aufsehen gesorgt. Ein unbekannter Bitcoin-Nutzer überwies etwa 2,56 BTC an die Bitcoin-Genesis-Adresse, was bei damaligem Marktpreis fast 180.000 US-Dollar entspricht. Diese Adresse ist direkt mit dem ersten Block aus dem Jahr 2009 verbunden und gilt allgemein als symbolischer „Start-Wallet“ von Satoshi Nakamoto.

Blockchain-Explorer-Daten zeigen, dass diese Mittel nur in eine Richtung flossen, ohne jegliche Ausgänge. Da der private Schlüssel, der der Genesis-Adresse entspricht, nie verwendet wurde, wird allgemein angenommen, dass er verloren gegangen oder dauerhaft ungültig ist. Daher können alle Bitcoins, die dorthin überwiesen werden, nicht mehr zirkulieren und sind im Wesentlichen „gesperrt“ auf der Chain. Nach Abschluss dieser Transaktion beträgt das Gesamtguthaben dieser Adresse über 57 BTC, im Wert von mehreren Millionen US-Dollar.

Auf sozialen Plattformen gab es kurzzeitig Spekulationen über eine „Rückkehr von Satoshi Nakamoto“, doch Blockchain-Analysten klärten schnell auf: Die Adresse hat keine Ausgänge, was keinen direkten Bezug zum Bitcoin-Erfinder beweist. Mehrere Forschungsinstitute schätzen weiterhin, dass Satoshi in den frühen Tagen etwa 1,1 Millionen BTC geschürft hat, diese Vermögenswerte aber nie bewegt wurden.

Ähnliche Ereignisse sind nicht die ersten. Einige Nutzer bezeichnen solche Aktionen als „Opfer an Satoshi“, was eher eine symbolische Ehrung oder eine bewusste Zerstörung von Vermögenswerten ist. Da diese Bitcoins nicht mehr in den Markt gelangen, würde dies theoretisch das Umlaufangebot leicht verringern, hat aber nur sehr geringe Auswirkungen auf den Preis.

Auch im Jahr 2024 gab es Fälle, bei denen hohe BTC-Werte an dieselbe Adresse überwiesen wurden, was stets Diskussionen über Glauben, Gedenken und Verschwendung auslöste. Branchenweit wird angenommen, dass echte Marktturbulenzen nur auftreten, wenn Wallets im Zusammenhang mit Satoshi Nakamoto Ausgänge verzeichnen. Bis dahin sind solche Transaktionen eher nur eine weitere Fußnote in der legendären Geschichte von Bitcoin.

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