Die Zentralbank sagt, dass die Vereinbarung zur makroökonomischen Stabilität Argentiniens beitragen würde, “Preisstabilität bewahren und nachhaltiges Wirtschaftswachstum fördern.” Dennoch bleiben die Einzelheiten des Deals und die Bedingungen des US-Finanzministeriums im Verborgenen.
Die Fakten:
Die Zentralbank von Argentinien (BCRA) hat schließlich ein $20 -Milliarden-Abkommen mit dem US-Finanzministerium unterzeichnet, um ihren Dollar-Peso-Wechselkurs zu stabilisieren. Dieser Meilenstein kommt nach Wochen der Verhandlungen mit US-Beamten, einschließlich des US-Finanzministers Scott Bessent, während Präsident Javier Milei versuchte, diese Lebensader vor den Zwischenwahlen zu festigen.
In einer offiziellen Pressemitteilung gab die BCRA bekannt, dass die Vereinbarung “die Bedingungen für die Durchführung bilateraler Währungs-Swap-Operationen zwischen den beiden Parteien festlegt.”
Dieser $20 Milliarden ist Teil einer Strategie, die auch umfassende Interventionen des US-Finanzministeriums umfasst, das direkt Pesos auf dem argentinischen Devisenmarkt kauft.
Der argentinische Präsident Javier Milei betonte, dass, falls sich die Bedingungen verschlechtern, diese Swap-Linie im nächsten Jahr zur Begleichung von Schuldenzahlungen verwendet werden könnte, und deutete auf ein fortgesetztes Eingreifen des US-Finanzministeriums hin, um die Stabilität des aktuellen Dollar-Peso-Wechselkurses aufrechtzuerhalten.
„Das ist sein Zweck: Sicherheit für diejenigen zu bieten, die in Argentinien investiert haben, das Länderrisiko zu senken, den Zinssatz zu senken und damit Argentinier Zugang zu Krediten haben können“, erklärte er.
Bei einer Ansprache an Reporter auf Air Force One wies Präsident Trump die Vorstellung zurück, dass Argentinien von diesem Deal profitieren könnte. Er erklärte:
Sie kämpfen um ihr Leben. Nichts kommt Argentinien zugute. Sie haben kein Geld. Sie haben nichts… Sie sterben.
Warum es wichtig ist:
Die Stabilisierung des Wechselkurses in Argentinien könnte tiefgreifende Auswirkungen auf das Ergebnis der bevorstehenden Zwischenwahlen haben. Die Ergebnisse werden auch bestimmen, ob Trump Argentinien weiterhin finanziert, da er warnte, dass die USA nicht “großzügig” sein würden, wenn die Partei von Milei besiegt wird.
Die Wahlen, ob gewonnen oder verloren, werden auch eine starke Botschaft durch Latam über das wachsende politische und wirtschaftliche Eingreifen der USA in fremde Länder senden, ein Thema, das lokale Politiker und Analysten zurückgewiesen haben.
Vorfreude:
Das Experiment in Argentinien und seine Lösung können ein Lehrbuchbeispiel dafür werden, wie man mit einer Schulden- und Abwertungs Krise mit Unterstützung der USA umgeht. Es kann auch scheitern und das Land für mehrere Jahrzehnte in eine Schuldenkrise stürzen. In jedem Fall werden die Augen der Welt auf Argentinien gerichtet sein.