Astra Nova hat bekannt gegeben, dass ihr neu ausgegebener RVV Token von einem “Hackerangriff” betroffen war, bei dem das Wallet des Market Makers gestohlen wurde, was zu einem Verkauf von über 2 Millionen USD geführt hat. Allerdings zeigen die on-chain Daten, dass 18 Wallets nach dem großen Dumping 8,4 Millionen USD an USDT an gängige CEX (einschließlich Gate) transferiert haben, was in der Community zu starken Zweifeln führte, dass es sich um “interne Unterschlagung” handelte. CEX Alpha hat RVV als “von einem Sicherheitsvorfall betroffen” markiert, und die Projektpartei sieht sich in der Community einer enormen Krise des Vertrauens gegenüber.
Astra Nova, eine von KI betriebene Unterhaltungsplattform, geriet nur wenige Stunden nach dem Start des RVV Tokens in große Kontroversen. Die offizielle Erklärung besagt, dass dies auf einen Hack des Kontos eines Drittanbieters zurückzuführen ist.
· Gestohlener Betrag: Obwohl die Behörden keine genaue Gesamtmenge der gestohlenen Token bekannt gegeben haben, schätzt der Blockchain-Analyst EmberCN den Verlust auf etwa 10,3 Millionen USD. On-Chain-Daten zeigen, dass der Angreifer 860 Millionen RVV (etwa 8,6 % des Gesamtangebots) aus dem Ausgabevertrag der Projektpartei entnommen und in den USDT Stablecoin umgetauscht hat.
· Preisverfall: Dieser großflächige Dumping hat eine sofortige Reaktion des Marktes ausgelöst, der RVV-Preis ist innerhalb von 24 Stunden um über 50% gefallen, von 0,26 USD auf etwa 0,0103 USD.
· Die Verwendung der Mittel ist fragwürdig: EmberCN weist darauf hin, dass etwa 8,2 Millionen US-Dollar an illegalen Geldern in zwei zentralisierte Börsen, darunter Gate, transferiert wurden, während weitere 2 Millionen US-Dollar noch in einer on-chain Wallet sind.
EmberCN zweifelt an den Aussagen von Astra Nova und ist der Meinung, dass das Handelsmodell nicht dem typischen Hacker-Verhalten entspricht:
· “Welcher Hacker würde gestohlene Vermögenswerte in USDT umwandeln und dann halten? Oder direkt zu CEX transferieren? USDT kann eingefroren werden, direkt zu CEX – wo gibt es so dumme Hacker?” Dies deutet auf die Möglichkeit von internen Verbrechen im Team hin.
In Bezug auf dieses Ereignis und den Marktrückgang wächst die Unzufriedenheit der Unterstützer und KOL exponentiell.
· Plötzlich geänderte Bedingungen: Das Team hatte ursprünglich versprochen, 50% der Token zum TGE zu verteilen, führte jedoch nach der Veröffentlichung plötzlich eine siebenmonatige Sperrfrist und einjähriges lineares Entsperren ein, was dazu führte, dass die meisten Unterstützer die Token nicht beanspruchen konnten.
· Gemeinschaftsanklage: Viele Nutzer beschuldigen die Projektpartei, einseitig die Bedingungen geändert, die Airdrops storniert und die Sichtbarkeit der Zuteilung im Anspruchsportal entfernt zu haben.
· Dateninkonsistenz: Nutzer haben außerdem darauf hingewiesen, dass der Vertragslink von Astra Nova auf CoinMarketCap auf ein anderes BSC-Projekt verweist und das Antragsportal mehrere Stunden lang ausgefallen war.
· Bedrohung FUD: Die Projektpartei mangelt an transparenter Kommunikation, und die Drohung, die Token von Nutzern, die “FUD” verbreiten, zurückzuziehen, verstärkt die Krise des Vertrauens in der Community.
Trotz einer Vielzahl von Zweifeln beharrt Astra Nova darauf, dass es sich um einen externen Angriff handelt und nicht um ein Opfer interner Fehlverhalten.
· Rückkaufverpflichtung: Das Projekt kündigte an, die gleiche Anzahl an RVV-Token zurückzukaufen, die gestohlen wurde. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Liquidität des Tokens zu stabilisieren und die Investoren zu beruhigen.
· Belohnungsaufruf: Das Astra Nova-Team hat gleichzeitig ein Belohnungsprogramm von 10% gestartet und ruft jeden auf, der gestohlene Vermögenswerte an die offizielle verifizierte Adresse zurückgibt. Das Team verspricht, dass bei vollständiger Rückgabe keine rechtlichen Schritte unternommen werden.
Der RVV Token Vorfall von Astra Nova hat sich von einem einfachen “Sicherheitsvorfall” zu einer schweren Krise des Vertrauens entwickelt. Egal, ob es sich um einen echten Hackerangriff oder um schlechtes internes Management handelt, der Vorfall hat die Alarmglocken für Händler läuten lassen, die nach hochrentierlichen Möglichkeiten suchen: Selbst neue Coins, die an etablierten CEX gelistet sind, müssen gründlich Due Diligence (DYOR) betrieben werden. Investoren warten auf eine klare Erklärung der Projektpartei zu den behaupteten 48,3 Millionen USD an Fundraising-Strömen und der Kontosicherheit.
Haftungsausschluss: Dieser Artikel ist eine Nachrichteninformation und stellt keine Anlageberatung dar. Der Kryptomarkt unterliegt starken Schwankungen, Anleger sollten vorsichtig entscheiden.