
Tägliche Marktdaten-Übersicht und Trendanalyse, erstellt von PANews.
In jüngster Zeit stieg der Preis für Spot-Silber zeitweise auf über 93 US-Dollar pro Unze, ein historischer Höchststand, was dazu führte, dass sein Anteil an den Kosten für Solarzellen von 3,4 % im Jahr 2023 auf 29 % anstieg. Dies zwang Hersteller, die Preise zu erhöhen und nach Ersatzmaterialien zu suchen. Nach der Entscheidung der Trump-Regierung, vorerst keine Zölle auf wichtige Mineralien einschließlich Silber zu erheben, fiel der Silberpreis wieder vom Hoch ab. Gleichzeitig wurde die Nachfrageaussicht für ein weiteres wichtiges Industriemetall, Kupfer, neu bewertet. Der Chip-Gigant Nvidia korrigierte still und leise einen erheblichen Fehler in einem technischen Bericht, bei dem die Kupfermenge für ein Gigawatt-Datenzentrum von ursprünglich übertriebenen 500.000 Tonnen auf 200 Tonnen korrigiert wurde. Dies milderte die zuvor aggressive Erwartung, dass die KI-Entwicklung zu einem erheblichen Kupferknappheit führen würde. Diese Korrektur stimmt mit den Ansichten von Institutionen wie Goldman Sachs überein, die darauf hinweisen, dass der Kupfermarkt bereits in Überversorgung ist und die Preise bis Ende des Jahres auf etwa 11.000 USD pro Tonne zurückgehen könnten. Trotz der angepassten Ressourcenverbrauchserwartungen bleibt die starke Dynamik im KI-Sektor bestehen: Chiphersteller TSMC veröffentlichte einen unerwartet guten Quartalsbericht und hob die Kapitalausgaben für 2026 deutlich auf 52-56 Milliarden USD an.
Bitcoin stieg zu Jahresbeginn zeitweise auf 97.500 USD, ein Zwei-Monats-Hoch, und näherte sich 98.000 USD. Derzeit schwankt der Kurs um 96.000 USD. Verschiedene Analysten äußern unterschiedliche Meinungen: Der Analyst Murphy glaubt, dass sein exklusiver Indikator „Bitcoin-Risikosignal“ von 100 auf 0 gefallen ist, was auf ein „Top beim Rebound“ und kein „Beginn eines Bullenmarktes“ hindeutet. Glassnode weist darauf hin, dass es entscheidend ist, ob der Markt kurzfristig über 98.300 USD stabil bleibt, da dies den Trendumschwung markiert. Obwohl der Verkaufsdruck bei Langzeit-Investoren nachlässt, ist die Kaufkraft im Spot-Markt noch nicht nachhaltig aufgebaut. Michaël van de Poppe ist eher optimistisch: Selbst bei einem Rücksetzer auf 93.000 USD sei keine Sorge angebracht, und er erwartet, dass der Kurs im Februar die 100.000 USD-Marke überschreiten wird. Trader Ted beobachtet, dass im Bereich von 97.000 bis 100.000 USD große Verkaufsorders im Wert von 232 Millionen USD bestehen. CryptoQuant zeigt, dass kurzfristige Anleger bei der Kursrückkehr Gewinne realisieren, während Wale in dieser Woche 46.000 Bitcoin hinzugekauft haben. Insgesamt ist die Marktmeinung, dass trotz positiver Signale durch institutionelle Gelder in Spot-ETFs das Interesse der Privatanleger gering bleibt. Bitcoin muss die Marke von 98.000 USD effektiv durchbrechen und eine anhaltende Spot-Nachfrage aufweisen, um sich stabil in Richtung 100.000 USD zu bewegen.
Der Ethereum-Preis erreichte nach einem Anstieg auf 3.400 USD eine Seitwärtsphase. Analysten sind sich uneins über die weitere Entwicklung. Der Analyst Lennaert Snyder schlägt drei Handelsstrategien vor: Er fokussiert sich auf Long-Chancen nach Liquiditätsgewinnen unter 3.270 USD oder nach einem Durchbruch über 3.450 USD mit Ziel 3.600 USD. Man of Bitcoin ist der Ansicht, dass Ethereum, solange es die wichtige Unterstützung bei 3.191 USD hält, neue Höchststände erreichen könnte. Allerdings weist Analyst Sean Rose von Glassnode darauf hin, dass, obwohl Ethereum besser performt als Bitcoin, das realisierte Gewinn/Verlust-Verhältnis (SOPR) noch unter 1 liegt, was auf relativ schwaches Anlegervertrauen hindeutet. Pelin Ay von CryptoQuant analysiert den Hebelgrad und meint, dass der derzeitige hohe Hebel von etwa 0,60 in der Vergangenheit meist auf eine kurzfristige Korrektur mit anschließender 10-25%iger Aufwärtsbewegung hindeutet, was Ethereum auf 4.100 USD treiben könnte. Zudem zeigen Daten von Hyblock, dass im Bereich von 3.040 bis 3.100 USD viele Long-Positionen liquidiert wurden, was eine kurzfristige Rückkehr des Preises in diesen Bereich wahrscheinlicher macht.
Aufgrund der Aktualisierung der Entwicklerpolitik von X (ehemals Twitter) zur Bekämpfung von KI-Spam, bei der „InfoFi“-Reward-Apps verboten wurden, kündigte Kaito an, seinen „Yaps“-Anreizmodus abzuschalten und auf die Plattform „Kaito Studio“ für professionelle Kreative umzusteigen. Diese Nachricht führte zu einem Kursrückgang des KAITO-Tokens um über 20 %. On-Chain-Daten zeigen außerdem, dass die teambezogenen Adressen vor der Bekanntgabe vor 7 Tagen große Transaktionen an Börsen durchgeführt haben, was den Vorwurf nährt, dass sie „vorzeitig von schlechten Nachrichten profitierten und verkauft haben“. Zudem stiegen nach dem Launch von „Schneeball“ auf Binance Alpha gestern die Marktkapitalisierung auf fast 90 Millionen USD, und Meme-Coins mit Dividendenmodell verzeichneten große Kursanstiege. (Hinweis: Inhalte nur zur Information, keine Anlageberatung, bitte eigenständig recherchieren)
(Datenquellen: CoinAnk, Upbit, SoSoValue, CoinMarketCap)
24h Liquidationen: Insgesamt 96.842 Personen wurden liquidiert, Gesamtliquidationsbetrag 229 Mio. USD, davon BTC 60,86 Mio. USD, ETH 39,36 Mio. USD, DASH 6,78 Mio. USD

Top 100 Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung mit den größten Kursgewinnen heute: River +68 %, Dash +12 %, Chiliz +8,9 %, Pump.fun +7,2 %, MemeCore +5,8 %.

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