Yellen schließt kurzfristige Zinssenkungen aus und nennt Inflations- und Schuldrisiken am 12. Juni

Laut BlockBeats sagte die frühere Vorsitzende der US-Notenbank (Federal Reserve) Janet Yellen am 12. Juni auf dem 2026 Amundi Global Investment Forum in Paris, dass die Begründung für kurzfristige Zinssenkungen in den USA „im Wesentlichen verschwunden“ sei, da die anhaltende Inflation und fiskalische Verwundbarkeiten fortbestehen. Yellen verwies auf drei angebotsseitige Schocks, die die Preise unter Druck setzen: Zölle, Energieunterbrechungen im Nahen Osten und steigende Stromkosten durch Investitionen in künstliche Intelligenz. Sie warnte, dass die Höhe der US-Bundesverschuldung unterschätzte Risiken birgt: Die Zinszahlungen lägen inzwischen über den Verteidigungsausgaben, und sie betonte, dass die aktuelle fiskalische Entwicklung „nicht nachhaltig“ sei. Obwohl die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen in der nahen Zukunft gering ist, hob Yellen hervor, dass die Inflationserwartungen weiterhin die zentrale politische Stellgröße sind, während die Märkte die Annahmen für den Zinsverlauf neu bewerten.
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