Wuhan-Gericht bestätigt Verurteilung wegen Diebstahls von Kryptowährungen und erhöht die Strafe des Hauptangeklagten auf 10,5 Jahre bei einem Verlust von 660.000 Yuan

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Laut Procuratorate Daily bestätigte das Zwischengericht von Wuhan in China im zweiten Berufungsverfahren eine Verurteilung wegen Diebstahls virtueller Währungen und erhöhte die Strafe des Hauptangeklagten Lin auf 10,5 Jahre Freiheitsentzug. Das Gericht erkannte den Diebstahlsschaden von 660.000 Yuan anhand der tatsächlichen Zahlungskosten des Opfers an und widersprach damit der Zurückhaltung des Gerichts erster Instanz, den Wert der virtuellen Währung festzustellen. Lin, Zeng und Dai hatten den Plan im Voraus geschmiedet, indem sie während Krypto-Transaktionen die private Wallet-Schlüssel des Opfers fotografierten und sich anschließend heimlich einloggten, um die Gelder nach der Übertragung abzuheben. Das Gericht erster Instanz hatte sie jeweils zu 8 bzw. 5,5 Jahren verurteilt und dabei auf das Fehlen gerichtlicher Klarstellungen zur Bewertung virtueller Währungen verwiesen. Nach der Berufung der Staatsanwaltschaft übernahm das Gericht zweiter Instanz den Grundsatz, dass tatsächliche Anschaffungskosten und Transaktionspreise als Bewertungsmaßstab in der gerichtlichen Praxis dienen, klassifizierte die Diebstahlsumme formell als „außergewöhnlich groß“ und erhöhte die Strafen entsprechend.
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