Gate News-Nachrichten: Am 31. März erklärte der Vermögensverwalter WisdomTree, dass das im US-Kongress diskutierte „Clarity Act“ keine notwendige Voraussetzung für die Weiterentwicklung seiner Krypto- und Tokenisierungs-Geschäfte sei; Brancheninnovationen könnten auch innerhalb der bestehenden regulatorischen Rahmenbedingungen weiter vorangetrieben werden. Der Leiter für digitale Vermögenswerte des Unternehmens, Will Peck, sagte, dass die bestehenden Instrumente der SEC ausreichten, um die Entwicklung tokenisierter Wertpapiere und Fonds zu unterstützen: „Wir glauben nicht, dass das Gesetz eine Schwelle darstellt.“
WisdomTree hat in den letzten Jahren kontinuierlich in den Bereich Krypto und Tokenisierung investiert, bereits in den USA einen Spot-Bitcoin-ETF auf den Markt gebracht und in Europa verschiedene Arten Krypto-Handelsprodukte angeboten. In jüngster Zeit hat das Unternehmen seinen Schwerpunkt verstärkt auf die Tokenisierung realer Vermögenswerte (RWA) gelegt, insbesondere auf Geldmarktfonds, und dabei bereits eine gewisse Marktakzeptanz erreicht. Peck zufolge ermöglicht der Fonds durch das Erlangen einer behördlichen Ausnahme eine nahezu Echtzeit-Abwicklung. Er erlaubt es Anlegern, jederzeit zwischen Dollar, Stablecoins (wie USDC) und dem Fonds zu wechseln, und zeigt damit ein neues Muster nach der On-Chain-Erweiterung traditioneller Finanzprodukte.
Das Unternehmen plant in der Zukunft, das Angebot an weiteren tokenisierten Produkten auszuweiten, darunter ETFs und ertragsorientierte Assets, sodass Anleger direkt über digitale Wallets auf traditionelle Finanzanlagen zugreifen können. Peck betonte, dass das „Clarity Act“ zwar eine positive Bedeutung für die Branche habe, die Entwicklung jedoch nicht zum Stillstand gekommen sei: „Auch wenn der Markt schwankt, fahren wir mit Volldampf weiter voran.“