Schwache Juni-Arbeitsmarktdaten werden die Fed nicht davon abhalten, sich auf die Inflation zu konzentrieren.

Laut Evercore ISI und Santander-Analyst Stephen Stanley wird die Federal Reserve schwache Beschäftigungsdaten vom Juni nicht als Grund verwerfen, um die Erwartungen an Zinserhöhungen aufzugeben; vielmehr bleiben Inflationsdaten der entscheidende Treiber für politische Entscheidungen. Während die Märkte ihre Erwartungen an weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr deutlich reduziert haben, argumentieren Analysten, dass diese Reaktion übertrieben ist. Stephen Stanley merkte an, dass der Beschäftigungsbericht die Ansichten der Fed-Vertreter nur 'geringfügig' verschieben könnte, die meisten politischen Entscheidungsträger den Arbeitsmarkt jedoch weiterhin als stabil ansehen.
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