Laut Jack Forestell, Visa Chief Product and Strategy Officer, der auf der Morgan Stanley Technology, Media & Telecom Conference sprach, erreichte das Stablecoin-Settlement-Geschäft des Unternehmens eine annualisierte Laufrate von rund 7 Milliarden US-Dollar. Das entspreche einem Anstieg von mehr als 50% gegenüber dem Vorquartal, während die Einführung beschleunigt. Forestell sagte, Stablecoins würden sich von experimenteller Technologie zu echter Finanzinfrastruktur entwickeln, die in der Lage sei, große Settlement-Vorgänge und globale Zahlungsaktivitäten im 24/7-Betrieb zu unterstützen. Damit würden Ineffizienzen bei grenzüberschreitenden Settlements und der Übermittlung von Geldern im Back-End adressiert.
Visa hat seine Blockchain-Infrastrukturstrategie in den vergangenen Monaten deutlich ausgeweitet und fünf neue Blockchain-Netzwerke in seine Settlement-Infrastruktur integriert, darunter Polygon. Das Unternehmen unterstützt derzeit mehr als 130 Stablecoin-gekoppelte Kartenprogramme in 40 Ländern. Geplant ist, die Partnerschaften mit den Stablecoin-Infrastruktur-Anbietern BVNK und Bridge auszuweiten, um bis Ende 2026 in mehr als 100 Ländern Kartenemission und Settlement zu unterstützen.