VanEck: Bitcoin-Miner sitzen auf einer „Goldmine", der KI-Nachfragemarkt ist noch nicht eingepreist

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VanEck-Forschungsleiter für digitale Vermögenswerte, Matthew Sigel, sagte in einem CNBC-Interview, dass Bitcoin-Miner bereits das besitzen, was KI-Datenzentren jahrelang zu bauen versuchten – die Strominfrastruktur –, und dass die aktuellen Marktpreise dies noch nicht ausreichend widerspiegeln. Sigel wies darauf hin, dass die Marktbewertung pro Megawatt noch immer deutlich unter dem Wert von vergleichbaren Datenzentren liegt.

Warum Bitcoin-Miner die knappste Ressource für KI besitzen

Der Aufbau neuer Datenzentren von Grund auf bedeutet, in Warteschlangen bei der Stromnetzanschluss zu stehen, was sich bis 2028 oder länger verzögern kann. Bitcoin-Miner haben diese Engstelle umgangen, weil ihre bestehende Infrastruktur genau auf die Anforderungen von KI-Datenzentren abgestimmt ist:

Festgelegte Stromnetzverbindungen: Miner verfügen über langfristige Stromverträge und Netzanschlüsse, was einen schwer replizierbaren Vorteil darstellt und eine Ressource ist, die KI-Datenzentren dringend benötigen, aber nicht sofort erhalten können.

Kühlung und Stromversorgung: Die rechenintensive Natur des Minings zwingt die Betreiber, effiziente Kühlsysteme und stabile Stromversorgung aufzubauen, was perfekt mit den Anforderungen an KI-Rechenzentren harmoniert.

Flexibilität im Stromnetz: Dies ist eine oft übersehene Einkommensquelle. Miner können ihre Rechenleistung je nach Bedarf des Stromnetzes flexibel herunterfahren und so „steuerbare Lasten“ an Netzbetreiber liefern. Mit zunehmendem Druck durch KI-Cluster und Unternehmensrückflüsse auf das Stromnetz hat sich diese Flexibilität in eine direkt verkaufbare Dienstleistung verwandelt.

Quantitative Realität der Bewertungsdifferenz: Miner zielen auf 20 GW Expansion

挖礦算力 (Quelle: CoinWarz)

Die derzeitige Kapazität der öffentlichen Miner beträgt etwa 7 GW, mit dem Ziel, bis 2027 auf 20 GW zu wachsen – eine Verdreifachung. Gleichzeitig wird erwartet, dass der Strombedarf von KI-Datenzentren jährlich um 24 % bis 2030 wächst. Das Überschneiden dieser beiden Wachstumsprofile bietet Miner mit geeigneter Infrastruktur eine strukturelle doppelte Chance.

Seit dem Hochpunkt im November 2025 ist die globale Hashrate um etwa 6 % gefallen, was teilweise auf die Umverteilung von Rechenressourcen zu KI-Workloads zurückzuführen ist. Dies zeigt, dass die Transformation der Mining-Branche messbare Auswirkungen auf die Rechenleistung hat.

Konkrete Beispiele für die Transformation der Mining-Branche: Von Konzepten zur Umsetzung

Hier ein Überblick über den aktuellen Stand der KI-Transformation bei führenden börsennotierten Minern:

MARA: Wandelt Minen in groß angelegte Datenzentrumsparks um

Core Scientific: Hat von Morgan Stanley bis zu 1 Milliarde USD zur Unterstützung der KI-Transformation erhalten

CleanSpark: Im ersten Quartal 2026 gab das Unternehmen bekannt, dass bei den aktuellen Rechenleistungspreisen die Investitionsrendite im Bitcoin-Mining geringer ist als im KI-Geschäft, und hat die Kapitalallokation angepasst

Bitdeer: Hat auf einem Stromnetz von 413 MW 50.000 eigene ASIC-Chips installiert, die voraussichtlich die Netzwerkleistung um 33 EH/s erhöhen werden, was bei aktuellem Bitcoin-Preis etwa 335 Mio. USD zusätzliche Jahresumsätze bedeutet

Sigel sagte, dass die Quartalszahlen für das erste Quartal 2026 eine echte Bewährungsprobe darstellen werden. Der Markt sollte die drei Schlüsselindikatoren genau verfolgen: Stromkapazität, KI-Vertragsankündigungen und Einnahmen aus Lastmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Welche natürlichen Vorteile haben Bitcoin-Miner im Wettbewerb um KI-Infrastruktur?

Hauptvorteile sind: bestehende Stromnetzanschlüsse (neue Anträge könnten bis 2028 oder später dauern), vorhandenes Land, Stromverträge und Kühlsysteme sowie die Fähigkeit, „steuerbare Lasten“ an Netzbetreiber zu liefern. Diese Assets sind knappe Ressourcen, die KI-Datenzentren anstreben, aber schwer schnell zu replizieren sind.

Was meint VanEck mit „der Markt ist noch nicht eingepreist“?

Matthew Sigel erklärte, dass die Marktbewertung der börsennotierten Miner im Vergleich zu Datenzentren noch immer deutlich unter dem Wert ihrer Rechenleistung liegt. Das bedeutet, dass der Markt das Potenzial der Miner, sich in KI-Infrastruktur zu transformieren, noch nicht vollständig berücksichtigt. Mit fortschreitender Umsetzung könnten sich die Bewertungsdifferenzen verringern.

Wie wirkt sich der Rückgang der Rechenleistung um 6 % auf das Bitcoin-Netzwerk aus?

Seit dem Hoch im November 2025 ist die globale Hashrate um etwa 6 % gefallen, teilweise durch die Umverteilung der Rechenressourcen zu KI-Workloads. Dies ist derzeit kein Sicherheitsrisiko für das Bitcoin-Netzwerk, zeigt aber eine substanzielle Umverteilung der Ressourcen zwischen Bitcoin-Mining und KI-Berechnungen, die weiter beobachtet werden sollte.

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