USMCA-Handelsabkommen im Wert von 2 Billionen US-Dollar verpasst Verlängerung bis zum Stichtag 1. Juli

Laut CNBC wird erwartet, dass das USMCA (United States-Mexico-Canada Agreement) bis Mittwoch, den 1. Juli, nicht verlängert wird, was einen jährlichen Überprüfungsprozess anstelle einer möglichen 16-jährigen Verlängerung auslöst. Das Handelsabkommen, das jährlich Waren und Dienstleistungen im Wert von rund 2 Billionen US-Dollar zwischen den drei Ländern regelt, tritt nun in einen Überprüfungszyklus ein, der sich über Jahre hinziehen könnte, wenn bis 2036 keine Einigung erzielt wird. Die Automobilindustrie, die etwa 18 % des amerikanischen Handels mit Mexiko und Kanada ausmacht, stellt sich auf zunehmende Unsicherheit ein. Die Trump-Regierung drängt auf eine Stärkung der nordamerikanischen Ursprungsregeln, indem sie die Anforderungen an den regionalen Wertschöpfungsanteil von derzeit 75 % auf 82 % erhöht, wobei 50 % dieses Werts in den USA produziert werden müssen, um die heimische Produktion anzukurbeln und die Abhängigkeit der Lieferkette von China zu verringern.
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