Vertrauenswürdiger redaktioneller Inhalt, geprüft von führenden Branchenexperten und erfahrenen Redakteuren. Werbung Offenlegung
Senatorin Cynthia Lummis sagte, US-Gesetzgeber untersuchen aktiv, wie Bitcoin für alltägliche Zahlungen genutzt werden kann, ohne automatisch Kapitalertragssteuern auszulösen, und sehen das Thema als ein zentrales Hindernis dafür, die Kryptowährung als echtes Tauschmittel zu behandeln.
In einem Gespräch bei CNBC’s Squawk Box am 5. März erklärte die Republikanerin aus Wyoming, dass in beiden Kammern des Kongresses Diskussionen über eine mögliche de minimis-Ausnahme laufen, wobei die derzeit in Betracht gezogene Grenze bei „ungefähr 300 US-Dollar“ liegt.
Lummis beschrieb diese Schwelle als nur einen Teil des größeren Steuerproblems. Die größere Frage sei, so schlug sie vor, nicht nur, wo eine kleine-Transaktions-Ausnahme festgelegt werden sollte, sondern wie der Kongress zwischen einer Veräußerung von Bitcoin als Investitionsgut und der Nutzung von Bitcoin als Geld unterscheiden sollte.
Verwandte Lektüre: Warum Bitcoin „nicht“ als Zentralbank-Asset gelten kann: Milliardär Chamath„Es nennt sich die de minimis-Ausnahme. Und die Zahl, die vom House Ways and Means Committee und vom Senate Finance Committee geprüft wird, liegt bei etwa 300 US-Dollar als de minimis-Ausnahme“, sagte Lummis und fügte hinzu:
„Aber die Herausforderung besteht darin, herauszufinden, wie man Bitcoin als Tauschmittel nutzen kann, ohne darauf Kapitalertragssteuer zu zahlen. Wir versuchen zu klären, wann ein Verkauf, zum Beispiel eines Bitcoins, der Kapitalertragssteuer unterliegt, und wann er als einfaches Tauschmittel genutzt werden darf. Genau wie wir den US-Dollar verwenden.“
Verwandte Lektüre: Blockstream stellt quantenresistente Bitcoin-Signaturdemo auf Liquid vorDieses Unterscheidungsmerkmal ist wichtig. Im aktuellen Rahmen kann der Ausgeben von geschätztem Bitcoin ein steuerpflichtiges Ereignis auslösen, selbst wenn die Transaktion wirtschaftlich einer gewöhnlichen Dollar-Kauftransaktion ähnelt. Für Krypto-Befürworter war das lange einer der Hauptgründe, warum Bitcoin in den USA Schwierigkeiten hatte, als reines Zahlungssystem zu funktionieren, trotz seiner wachsenden Akzeptanz als Wertspeicher und institutionelles Asset.
Das Gespräch bei CNBC machte deutlich, dass Lummis das Problem weniger als eine Nischensteueränderung für Kryptowährungen sieht, sondern vielmehr als eine strukturelle Inkonsistenz in der Behandlung digitaler Vermögenswerte. Als Moderator Joe Kernen scherzte, dass Verbraucher nach ähnlicher Logik Kapitalverluste geltend machen könnten, da der Dollar stetig an Kaufkraft verliere, stimmte Lummis zu und zog den Vergleich weiter:
„Das ist richtig, weil der US-Dollar per Design jedes Jahr um 2 % oder mehr an Wert verliert“, sagte sie. „Wenn wir das mit dem US-Dollar genauso machen würden, würden alle Steuerzahler jährlich einen Kapitalverlust verzeichnen.“
Allerdings skizzierte Lummis keinen endgültigen Gesetzesweg und behauptete nicht, dass ein Konsens erreicht wurde.
Zum Redaktionsschluss wurde Bitcoin bei 70.786 US-Dollar gehandelt.
Bitcoin muss über den 200-Wochen-EMA schließen, 1-Wochen-Chart | Quelle: BTCUSDT auf TradingView.comHauptbild erstellt mit DALL.E, Chart von TradingView.com
Redaktionsprozess für bitcoinist konzentriert sich auf die Bereitstellung gründlich recherchierter, genauer und unvoreingenommener Inhalte. Wir halten strenge Quellenstandards ein, und jede Seite wird sorgfältig von unserem Team aus Top-Technologieexperten und erfahrenen Redakteuren geprüft. Dieser Prozess stellt die Integrität, Relevanz und den Wert unserer Inhalte für unsere Leser sicher.