Laut dem am 11. Juni veröffentlichten U.S.-Arbeitsministerium stiegen die erstmaligen Arbeitslosenanträge um 4.000 auf 229.000 für die Woche bis zum 6. Juni. Damit lagen sie über den Erwartungen von Ökonomen (220.000) und markierten den höchsten Stand seit Februar. Der gleitende Vierwochen-Durchschnitt stieg zum dritten Mal in Folge.
Die fortlaufenden Arbeitslosenansprüche nahmen um 24.000 auf 1,795 Millionen für die Woche bis zum 30. Mai zu und erreichten damit ein Hoch seit zwei Monaten. Trotz des Anstiegs stellten Analysten fest, dass das aktuelle Niveau weiterhin in historisch niedrigen Spannen bleibt, was darauf hindeutet, dass der US-Arbeitsmarkt trotz allem eine grundlegende Widerstandsfähigkeit besitzt. Der Bericht zu den Nonfarm-Payrolls für Mai zeigte Beschäftigungswachstum im dritten Monat in Folge, während die Arbeitslosenquote bei 4,3% unverändert blieb.