Der US-Dollar steigt um knapp 1 %, nachdem die Fed eine mögliche Zinserhöhung später im Jahr 2026 signalisiert hat

Am 17. Juni hielt die Federal Reserve ihren Leitzins bei 3,5%–3,75% unverändert und signalisierte, dass die Entscheidungsträger in späteren Monaten dieses Jahres möglicherweise eine Zinserhöhung erwarten, um anhaltenden Inflationsdruck zu adressieren. Der U.S.-Dollar-Index (DXY), der den Greenback gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, stieg um nahezu 1% auf 100,38. Die Entscheidung des Federal Open Market Committee, die erste unter dem neuen Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh, spiegelte die Erwartung der Behörden wider, bis Jahresende eine Erhöhung um 25 Basispunkte vorzunehmen, laut aktualisierten wirtschaftlichen Projektionen. Der Euro fiel nach der Entscheidung um 0,5% gegenüber dem Dollar auf 1,1554. ING-Analysten stellten fest, dass die Dollarkraft zunehmend davon abhängt, dass der Markt überzeugt ist, dass die Politik weiter auf Straffung offen bleibt – mit möglichem abruptem Rücksetzer, falls Warsh oder das FOMC-Signal dies anderweitig andeuten.
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