Der US-Dollar legte am Mittwoch (1. Juli) zu, wobei der Dollar-Index um 0,2% auf 101,39 zulegte, angetrieben von aktuellen Wirtschaftsdaten und erneuten Markterwartungen hinsichtlich möglicher Zinserhöhungen. Fed-Chef Kevin Warsh signalisierte auf dem EZB-Forum in Sintra, dass die Inflationsrisiken nachgelassen hätten, während die Arbeitsmarktdaten gemischte Signale zeigten: ADP meldete 98.000 private Stellen im Juni, unter der Prognose von 118.000, aber die angekündigten betrieblichen Entlassungen im Juni sanken um 53% auf 45.849, das niedrigste monatliche Niveau seit Dezember 2025.
Warsh enthielt sich einer Vorausschau auf die Zinsen, deutete jedoch an, dass die FOMC-Sitzung im Juli eine „lebhafte Debatte“ bringen werde, und wies darauf hin, dass der Kostendruck weiterhin hoch sei. Der Dollar erhielt Unterstützung, da die Märkte die Fed als prioritär auf Preisstabilität bedacht sehen, angesichts robuster Aktivität am Arbeitsmarkt, während der Euro um 0,4% auf 1,1380 nachgab.