Finanzministerin Rachel Reeves kündigte im letztjährigen Haushalt an, dass Personen unter 65 Jahren ab dem 6. April 2027 nur noch jährlich 12.000 £ in Cash-ISAs einzahlen dürfen – eine Reduzierung gegenüber der derzeitigen Obergrenze von 20.000 £. Die Änderung, die im Steuerjahr 2027/28 in Kraft tritt, soll Investitionen in Aktien und Wertpapiere statt in Bargeldersparnisse fördern.
Daten zeigen, dass im April 2026 12 Milliarden £ in Cash-ISAs flossen – einer der höchsten monatlichen Werte seit Aufzeichnung –, da Briten ihre Ersparnisse vor der neuen Grenze maximieren wollten. Sarah Coles, Leiterin der Privatfinanzabteilung bei AJ Bell, bezeichnete dies als „unbeabsichtigte Folge" der Maßnahme: „Dieses Steuerjahr ist die letzte Chance für unter 65-Jährige, bis zu 20.000 £ einzuzahlen, bevor ihr Freibetrag gekürzt wird. Bei einer Politik, die Menschen vom Bargeld weg und hin zu Investitionen führen soll, ist dies kaum das Ergebnis, das sich die Regierung erhofft hätte."