Die SEC bringt neue Regeln zur „Regulierung von Kryptowährungen“: Sie definiert, was in den Bereich der Finanzierung und der Wertpapiere fällt, und hat sie bereits im Weißen Haus eingereicht

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Gate News-Nachrichten: Der Vorsitzende der US-Börsenaufsicht, die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC), Paul Atkins, sagte, dass die SEC kurz vor der Einführung einer neuen Regel steht, die als „Regulierung von Krypto-Währungen“ bezeichnet wird. Ziel ist es, den regulatorischen Rahmen für Krypto-Assets zu verbessern und klar festzulegen, welche Transaktionen in den Bereich der Wertpapiere fallen. Die Regel wurde bereits beim Büro für Informations- und Regulierungsvorhaben im Weißen Haus eingereicht, was bedeutet, dass es bis zur offiziellen Umsetzung nur noch einen Schritt braucht.

Atkins wies darauf hin, dass die neue Regel auf dem Securities Act von 1933 aufbauen wird und sich insbesondere mit zentralen Themen wie der Krypto-Währungs-Finanzierung, der Token-Emission sowie Ausnahmen für Start-ups als Unternehmensthemen befasst. Diese Maßnahme gilt als wichtiger Fortschritt in der US-amerikanischen Kryptoregulierungspolitik und könnte dafür sorgen, dass es für die seit Langem bestehende Ungewissheit klarere Leitlinien gibt, wodurch sich wiederum die Compliance-Pfade für wichtige Assets wie Bitcoin und Ethereum verändern dürften.

Im Gespräch gab Atkins zu verstehen, dass die SEC außerdem die Einführung einer innovativen Ausnahme-Mechanik plant, die es Unternehmen erlaubt, innerhalb eines bestimmten Rahmens zu experimentieren, und zugleich vermeidet, dass dies bestehenden Unternehmen einen unfairen Wettbewerbsvorteil verschafft. Dieses Design bedeutet, dass die Aufsichtsbehörden versuchen, ein Gleichgewicht zwischen dem Schutz von Anlegern und der Förderung von Innovation zu erreichen und dem Krypto-Sektor mehr Spielraum für eine widerstandsfähige Politik zu geben.

Gleichzeitig verwies Atkins mehrfach auf den potenziellen Einfluss des US-Kongresses und der Zwischenwahlen auf das regulatorische Umfeld. Er sagte, dass es zwar auf gesetzgeberischer Ebene Variablen geben könnte, die Regelsetzung der SEC jedoch weiterhin vorankommt und nicht wegen politischer Zyklen zum Stillstand kommt. Der Markt geht allgemein davon aus, dass politische Kontinuität zu einem wichtigen Faktor dafür wird, wie institutionelles Kapital in den Kryptomarkt gelangt.

Aus Sicht der Branche könnte die Einführung dieser „Regulierung von Krypto-Währungen“-Regel die Maßstäbe für die Kategorisierung von Krypto-Assets neu definieren und weitreichende Auswirkungen auf Finanzierungsmodelle, die Struktur der Token-Emissionen sowie auf die Compliance-Kosten haben. Mit zunehmender Klarheit des regulatorischen Rahmens könnte die Beteiligung von Institutionen weiter steigen, und zugleich die Branche schneller bereinigt werden. (CoinDesk)

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