Tesla-Q2-Lieferprognose: GLJ sagt 426.017 Einheiten voraus, hält aber die Verkaufsempfehlung bei

GLJ Research prognostiziert, dass Tesla im zweiten Quartal 426.017 Fahrzeuge ausliefern wird, was einem sequentiellen Anstieg von 19% sowie einem jährlichen Plus von 11% entspricht. Analyst Gordon Johnson hält jedoch an einer „Sell“-Einstufung fest und argumentiert, der Anstieg sei eher saisonalen Rückenwinden geschuldet als einer erneuten Nachfrage. Die Prognose folgt auf Teslas Auslieferungen im ersten Quartal von 358.023 Fahrzeugen, in dem das Unternehmen 50.363 mehr Autos produzierte als auslieferte und damit einen Überschuss an Vorräten hinterließ. Die Einschätzungen an der Wall Street gehen weiterhin auseinander, welche potenziellen Vorteile eine Fusion zwischen Elon Musks SpaceX und Tesla bringen könnte: Oppenheimer befürwortet eine Trennung, um eine diversifizierte Kapitalbeschaffung für die KI-Ziele zu unterstützen. Wedbush-Analyst Dan Ives schätzt dagegen eine 80% bis 90% Wahrscheinlichkeit für eine Fusion im Jahr 2027 nach dem erwarteten Börsengang von SpaceX.

GLJ Research Forecasts 426,017 Q2 Deliveries Amid Inventory Surplus

GLJ Research geht davon aus, dass Tesla im zweiten Quartal 426.017 Fahrzeuge ausliefern wird, ein Plus von 19% gegenüber dem Vorquartal und ungefähr 11% im Jahresvergleich. Gordon Johnson sagte, die Schätzung liege über den meisten Prognosen der Wall Street, aber unter den Erwartungen des breiteren Marktes. Das Unternehmen betonte, dass stärkere Auslieferungen im zweiten Quartal „kein Beleg dafür sind, dass sich die Nachfrage wieder beschleunigt hat“, und verwies darauf, dass Tesla mit einem Überschuss an Vorräten in das Quartal gestartet sei, nachdem es im ersten Quartal bei den Auslieferungen um 4% verfehlt hatte. Johnson hob hervor, dass das zweite Quartal typischerweise eine stärkere Phase für den Fahrzeugverkauf ist, was die Auslieferungszahlen von Tesla verbessern könnte. GLJ bekräftigte die „Sell“-Einstufung für die Aktie.

Tesla Produced 50,363 More Vehicles Than Delivered in Q1

Tesla lieferte im ersten Quartal 2026 358.023 Fahrzeuge aus, im Vergleich zu 384.122 Fahrzeugen im Vorjahr. Das Unternehmen produzierte im Quartal 50.363 mehr Autos, als es auslieferte. Insgesamt wurden die Auslieferungen im ersten Quartal durch einen Anstieg der China-verkauften EVs um 23,5% gestützt. Zum Zeitpunkt des Berichts waren die Tesla-Aktien um 1% im Minus und haben seit Jahresbeginn rund 16% verloren; gehandelt wurde zu etwa 397 US-Dollar. Investor Gary Black merkte an, dass einige Privatanleger Tesla-Aktien verkaufen könnten, um SpaceX-Aktien zu kaufen.

Oppenheimer and Wedbush Clash on Tesla-SpaceX Merger Prospects

Oppenheimer erklärte, dass eine Trennung von Tesla und SpaceX die langfristigen KI-Ziele von Elon Musk besser unterstützen würde. Das Unternehmen argumentierte, Musks Vision „wird am besten durch diversifizierten, flexiblen Zugang zu Kapital bedient“ und dass „zwei öffentliche Währungen diese Strategie am effektivsten unterstützen“. Im Gegensatz dazu ist Wedbush-Analyst Dan Ives ein starker Befürworter einer möglichen Tesla-SpaceX-Fusion. Ives geht davon aus, dass die beiden Unternehmen nach dem Börsengang von SpaceX im Jahr 2027 mit 80% bis 90% Wahrscheinlichkeit fusionieren werden. Er bezeichnete dies als Musks „heiligen Gral“, weil es ihm mehr Kontrolle über ein breiteres KI-Ökosystem verschaffen würde.

Retail Sentiment Turns Bullish on Stocktwits

Das Stimmungsbild von Privatanlegern für Tesla auf Stocktwits kippte von „neutral“ vom Vortag auf „bullish“. Ein Nutzer sagte, die Aktie wird loslegen, wenn sie die Marke von 414 US-Dollar übersteigt. Die Aktie wird derzeit bei rund 397 US-Dollar gehandelt.

FAQ

Was ist die Prognose von GLJ Research für Teslas Auslieferungen im Q2?
GLJ Research prognostiziert, dass Tesla im zweiten Quartal 426.017 Fahrzeuge ausliefern wird, was einem sequentiellen Anstieg von 19% und einem jährlichen Plus von 11% entspricht.

Warum hält GLJ Research trotz der Prognose für die Q2-Auslieferungen an einer „Sell“-Einstufung fest?
GLJ Research argumentiert, dass der Anstieg der Auslieferungen im zweiten Quartal saisonale Rückenwinde widerspiegelt und nicht eine erneute Nachfrage. Außerdem sei Tesla mit einem Überschuss an Vorräten in das Quartal gestartet, nachdem es im ersten Quartal 50.363 mehr Autos produziert als ausgeliefert hatte.

Was sagen Analysten über eine mögliche Tesla-SpaceX-Fusion?
Oppenheimer glaubt, dass die Trennung der Unternehmen die diversifizierte Kapitalbeschaffung für Musks KI-Ziele unterstützt, während Wedbush-Analyst Dan Ives eine 80% bis 90% Wahrscheinlichkeit für eine Fusion im Jahr 2027 schätzt, nachdem SpaceX an die Börse gegangen ist.

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