State Street warnt, dass Zinserhöhungen der EZB sich als unwirksam im Kampf gegen die Inflation erweisen könnten

Laut State Street Global Advisors warnte die Chefökonomin der Bank, Simona Mocuta, dass Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank voraussichtlich nicht wirksam sein werden, um die Inflation einzudämmen. In einem aktuellen Bericht erklärte Mocuta, dass eine geldpolitische Straffung das Wirtschaftswachstum eher schwächen dürfte, statt Preisdruck zu lindern, da Zinserhöhungen den von Angebotsschocks getriebenen Inflationsanstieg voraussichtlich nicht wirksam abfedern können. Sie fügte hinzu, dass bei gut kontrollierter Lohninflation und schwachem Konsumentenvertrauen sowie schwachem Konsum nur begrenzter Spielraum für eine zweite Inflationswelle besteht. Die Institution geht davon aus, dass die EZB die Zinsen im Herbst 2026 erneut anheben könnte.
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