Gate-News-Meldung, 26. April — Laut einem Bericht von a16z-Krypto-Forschern Robert Hackett und Jeremy Zhang entwickeln sich Stablecoins von frühen Handelsinstrumenten und Spar-Assets zu zentraler Finanzinfrastruktur. Das US-GENIUS-Gesetz hat den ersten bundesweiten Rahmen für die Ausgabe von Stablecoins geschaffen, während die europäische MiCA-Regulierung zwar das USDT-Delisting an einigen Börsen verursacht hat, aber eine anhaltende Nachfrage nach nicht-USD-Stablecoins katalysiert hat, mit monatlichen Handelsvolumina im Bereich von $15 Milliarden bis $25 Milliarden.
Nutzungskennzahlen zeigen ein deutliches Wachstum: Das Verbraucher-zu-Händler-(C2B)-Stablecoin-Transaktionsvolumen stieg 2025 im Jahresvergleich um 128% und erreichte 284,6 Millionen Transaktionen. Die Umlaufgeschwindigkeit von Stablecoins stieg von 2,6x im frühen 2024 auf derzeit 6x, was auf eine höhere Zahlungsfrequenz im Verhältnis zu den Beständen hinweist. Unter Ausschluss von Handels- und Finanzströmen stehen geschätzte $350 Milliarden bis $550 Milliarden an Stablecoin-Aktivität im Jahr 2025 für echte Zahlungsnutzungsfälle.
Geografisch stammt nahezu zwei Drittel des Stablecoin-Zahlungsvolumens aus Asien (vor allem aus Singapur, Hongkong und Japan), während Nordamerika etwa ein Viertel und Europa rund 13% ausmacht. Besonders auffällig: grenzüberschreitende Transaktionen gehen als Anteil am Gesamtvolumen zurück, während Inlandsüberweisungen von rund 50% im frühen 2024 auf nahezu 75% bis Anfang 2026 ansteigen. Der an den Real gekoppelte BRLA hat monatliche Übertragungsvolumina von ungefähr $400 Millionen erreicht und veranschaulicht damit den Anstieg lokalisierter Stablecoin-Zahlungen.