Laut FTSE Russell wird SpaceX ab dem 26. Juni in den Russell-1000-Index aufgenommen, wodurch die erwartete Nachfrage von passiven Fonds ausgelöst wird. Daten von Morningstar zeigen, dass Fonds, die große Indizes nachbilden, 8,9 Billionen US-Dollar an Assets under Management halten. Die Aufnahme ist ein wichtiger Katalysator für die Aktie nach ihrem IPO in der vergangenen Woche zu 135 US-Dollar je Aktie; seit dem Listing ist die Aktie um 33% gestiegen und hatte in der ersten Handelswoche kurzzeitig sogar einen Sprung um 67% gemacht, obwohl sich der Schwung diese Woche abkühlte.
Separat berichtete Bloomberg, dass SpaceX darauf vorbereitet ist, Unternehmensanleihen in einer Gesamthöhe von mindestens 20 Milliarden US-Dollar auszugeben, wobei die Investorengespräche bereits am kommenden Montag beginnen sollen. Die Erlöse werden 20 Milliarden US-Dollar an im September 2027 fälligen Überbrückungskrediten refinanzieren. Dies ist das erste Angebot von SpaceX für Investment-Grade-Anleihen in US-Dollar; S&P Global hat dafür ein BBB-Rating vergeben, während Fitch und Moody’s jeweils BBB+ und Baa1 als Ratings zugeteilt haben.