Laut Analysten ist SpaceX seit seinem Börsengang am vergangenen Freitag an den US-Märkten zur teuersten Aktie nach Vorwärts-Umsatzbewertung geworden und handelt bei 39,2-fachem der geschätzten 2027-Erlöse – weit über allen S&P-500-Konstituenten. Zum Vergleich: Tesla wird mit dem 12,6-fachen der 2027-Erlöse bewertet, während Palantir, auf dem zweiten Platz, mit dem 28-fachen bewertet ist.
Die SpaceX-Aktien, die seit dem IPO-Preis um 37% gestiegen sind, fielen am 18. Juni um 5% und am 19. Juni um 3,6%, doch der Rückenwind bleibt stark – auch angesichts der FOMO-Euphorie unter Privatanlegern. Der Analyst Timothy Horan von Oppenheimer hat am 19. Juni das Kursziel für SpaceX auf 250 US-Dollar angehoben. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von 35% gegenüber dem Schlusskurs von 185 US-Dollar und wird durch die Zuversicht gestützt, dass das Unternehmen seine Dominanz bei kommerziellen Raketenstarts ausbauen und sich gleichzeitig in wachsenden Rollen in der KI-Infrastruktur und bei Satellitenkommunikation etablieren wird.