SpaceX unterzeichnet Stromrechenleistungs-Verträge im Wert von 6,3 Milliarden US-Dollar, Reflection AI aktiviert Nvidia GB300

SpaceX與Reflection AI簽署算力合約

Laut von CNBC am 22. Juni eingesehenen Vertragsunterlagen haben SpaceX und das Open-Source-KI-Startup Reflection AI eine Vereinbarung zur Anmietung von Rechenleistung unterzeichnet; Reflection AI zahlt SpaceX ab Juli monatlich 150 Millionen US-Dollar, um auf Nvidia GB300-Chips zuzugreifen. Wird der Vertrag bis Ende 2029 ausgeführt, beläuft sich der Gesamtbetrag auf 6,3 Milliarden US-Dollar.

Kernbedingungen der Vereinbarung: Monatsgebühr, Rechenressourcen und Kündigungsmechanismus

Laut den von CNBC eingesehenen Vertragsunterlagen lauten die konkreten Bedingungen der Rechenleistungsvereinbarung zwischen SpaceX und Reflection AI wie folgt:

Monatsgebühr: 150 Millionen US-Dollar, ab dem 1. Juli 2026

Rechenressourcen: die High-End-Chips Nvidia GB300 im Rechenzentrum Colossus 2, die ausschließlich für das Training und den Betrieb fortschrittlicher KI-Modelle vorgesehen sind

Vertragsobergrenze: Wenn der Vertrag bis Ende 2029 ausgeführt wird, erreicht der Gesamtbetrag 6,3 Milliarden US-Dollar (bedingter Gesamtbetrag, keine garantierte Summe)

Kündigungsklausel: Nach Ablauf der ersten drei Monate der Vertragslaufzeit können beide Seiten den Vertrag mit einer Vorankündigung von 90 Tagen kündigen

SpaceX‘ Kommerzialisierungsfortschritt bei Rechenleistung: Colossus von Eigenbetrieb zu Fremdvermietung

Das Rechenzentrum Colossus (in Memphis, Tennessee) wurde ursprünglich zur Unterstützung des xAI-Chatbots Grok gebaut; nachdem Colossus 2 auf insgesamt etwa 1 Gigawatt ausgebaut wurde, hat sich SpaceX dafür entschieden, überschüssige Kapazitäten an Dritte zu vermieten, und hat bereits mit mehreren Parteien Vereinbarungen über Rechenleistung unterzeichnet.

Neben Reflection AI gehören zu den Kunden von SpaceX bei der Anmietung von Rechenleistung auch Anthropic, Google und das Startup Cursor; außerdem wird berichtet, dass SpaceX gerade dabei ist, Cursor zu übernehmen, doch diese Meldung ist eine Medienberichterstattung und es gibt bislang keine offizielle Stellungnahme von SpaceX.

Vor dem Hintergrund einer angespannten Versorgungslage auf dem Markt für High-End-Chips wie Nvidia GB300 steht das Geschäft mit der Rechenleistungsvermietung von SpaceX sinnbildlich für eine neue Art von Einnahmen neben Raketenstarts und Starlink. Es zeigt zudem eine neue Wachstumsperspektive, die SpaceX den Investoren nach dem größten IPO der Unternehmensgeschichte präsentiert.

Reflection AI‘ Open-Source-Ausrichtung und Offenlegung der Zusammenarbeit mit der Regierung

Die öffentliche Position von Reflection AI ist Open-Source-KI. Sie unterscheidet sich von dem Kurs von Unternehmen wie OpenAI und Anthropic, die geschlossene Modellstrategien verfolgen. Bei der Bekanntgabe des Vertrags sagte ein Sprecher von Reflection AI: „Jüngste Ereignisse machen deutlich, wie absolut wichtig Open Source für das KI-Ökosystem ist. Länder und Unternehmen erkennen zunehmend, dass die vollständige Abhängigkeit von geschlossenen Modellen mit erheblichen Risiken und Kosten einhergehen wird.“ Der hier angesprochene Hintergrund der „jüngsten Ereignisse“: Anthropic hatte den Zugriff auf seine Fable- und Mythos-Modelle eingeschränkt.

Im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen hat Reflection AI offengelegt, dass es mit dem US-Energieministerium für die Genesis Mission sowie mit dem US-Verteidigungsministerium in dessen militärischem KI-Programm kooperiert. Diese Informationen zur Zusammenarbeit wurden von Reflection AI selbst offengelegt; es liegen noch keine unabhängigen Erklärungen von Regierungsinstitutionen vor.

Häufige Fragen

Ist der Vertragsbetrag von 6,3 Milliarden US-Dollar für SpaceX bereits garantiert?

Nein. 6,3 Milliarden US-Dollar sind der bedingte Gesamtbetrag für den Fall, dass der Vertrag bis Ende 2029 ausgeführt wird. Die Vereinbarung enthält Kündigungsklauseln: Nach den ersten drei Monaten der Vertragslaufzeit können beide Seiten mit einer Vorankündigung von 90 Tagen kündigen. Daher hängt der tatsächliche Gesamtbetrag von der Dauer der Vertragsausführung ab.

Wie unterscheidet sich das Rechenzentrum Colossus von SpaceX von anderen Cloud-Anbietern?

Laut Berichten ist das Rechenzentrum Colossus und Colossus 2 mit High-End-Rechenleistung wie Nvidia GB300 ausgestattet, mit einer Gesamtkapazität von ungefähr 1 Gigawatt. Die Anlagen waren ursprünglich für den Eigenbedarf von xAI vorgesehen. Vor dem Hintergrund der angespannten Versorgungslage bei High-End-Chips auf dem Nvidia-Markt sind die Rechenressourcen von SpaceX für KI-Unternehmen wie Reflection AI und Anthropic besonders attraktiv.

Ist die Kooperationsbeziehung zwischen Reflection AI und der Regierung unabhängig verifiziert?

Nach den vorliegenden Berichten zeigt sich die Kooperationsbeziehung zwischen dem US-Energieministerium Genesis Mission und dem militärischen KI-Programm des Pentagon derzeit nur in der Offenlegung durch Reflection AI; es gibt noch keine unabhängigen Erklärungen von Regierungsinstitutionen oder öffentlich zitierte offizielle Vertragsunterlagen.

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