Laut CNBC sammelte SpaceX am 22. Juni 25 Milliarden US-Dollar durch ein Angebot vorrangiger ungesicherter Schuldverschreibungen ein, wobei das Unternehmen Anlegeraufträge im Wert von rund 90 Milliarden US-Dollar erhielt. Der Erlös wird zur Rückzahlung ausstehender Brückenkreditaufnahmen sowie zur Deckung damit verbundener Gebühren und Ausgaben verwendet.
Der Anleiheverkauf, der weniger als zwei Wochen nach dem Börsengang von SpaceX am 12. Juni stattfand, löste Bedenken bei den Anlegern aus. Die SpaceX-Aktie fiel in der Woche nach der Schuldaufnahme um mehr als 13 %, trotz des starken Post-IPO-Momentums. Marktanalysten wiesen darauf hin, dass das Angebot die hohen Investitionsausgabenpläne und den Refinanzierungsbedarf des Unternehmens unterstreicht und gleichzeitig die Frage der Diversifizierung für Anleger aufwirft, die sowohl SpaceX-Aktien als auch -Anleihen halten. Das Unternehmen begab die Anleihen in fünf Tranchen mit Laufzeiten zwischen 2031 und 2056 und Zinssätzen zwischen 5,35 % und 6,65 %.