SpaceX hat am Freitag (12. Juni) seinen IPO-Preis auf 135 US-Dollar je Aktie festgelegt und das Luft- und Raumfahrtunternehmen damit mit 1,75 Billionen US-Dollar bewertet; außerdem sollen 75 Milliarden US-Dollar eingeworben werden, wie die ehemalige Wall-Street-Analystin Alexandra Mertz berichtet. Das Unternehmen plant, 555 Millionen Class-A-Aktien auszugeben; da die Nachfrage das Angebot um das 2-Fache übersteigt, dürften Underwriter die „Green-Shoe-Option“ ausüben, um die Gesamteinnahmen auf 86 Milliarden US-Dollar zu erhöhen.
Mertz nannte zwei entscheidende Termine für Anleger. Am 7. Juli – dem ersten Handelstag nach dem 4. Juli Feiertag und dem 15. Handelstag nach dem IPO – tritt SpaceX offiziell dem Nasdaq-100 Index bei, was potenziell 80 Milliarden bis 180 Milliarden US-Dollar an Zuflüssen aus passiven Fonds auslösen könnte. Später im Juli, wenn frühe Aktionäre ihre erste 30%-Sperrfrist-Freigabe nach den Q2-Ergebnissen haben, wird der tatsächliche Verkaufsdruck begrenzt sein: Rund 50% der freizugebenden Aktien entfallen auf Musk, der einer 366-tägigen Lock-in-Periode als Gründer unterliegt, wodurch das Angebot am öffentlichen Markt effektiv nur noch bei 10–15% liegt.