Der KOSPI in Südkorea stürzt am 23. Juni um 10% ab, da US-Semiconductor-Aktien um 7,9% fallen

Am 23. Juni brach der KOSPI-Index in Südkorea um 10% ein und löste mehrmals Kursaussetzungen aus, während Technologiewerte im Halbleitersektor den Rückgang anführten. SK Hynix und Samsung Electronics fielen jeweils um mehr als 10%. Die Verkaufswelle übertrug sich noch am selben Tag auf die US-Märkte: Der Philadelphia Semiconductor Index sank um 7,9%, Micron Technology fiel um 13%, während der Nasdaq und der S&P 500 jeweils um 3,3% und 1,4% nachgaben, wie Marktreports berichten.

Der Abschwung wurde durch Berichte ausgelöst, dass die Produktion des Nvidia-Rubin-Chips niedriger ausfallen würde als erwartet und SK Hynix die Expansion von HBM4-Speicherchips verlangsame. Goldman Sachs bewertete die Bewegung als technische Anpassung in einer bereits überreizten Rally und nicht als grundlegende Neubewertung von Investitionen in die KI-Infrastruktur. Dabei hob die Bank hervor, dass Anleger sich umpositionierten, statt den Sektor vollständig aufzugeben. Analysten machten jedoch auf anhaltende strukturelle Risiken aufmerksam: Jonathan Krinsky von BTIG sagte, der Halbleitersektor habe im mittleren Zeithorizont ein zusätzliches Abwärtsrisiko von 10–15%.

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