Südkorea verschärft Kontrollen für gehebelte ETFs, nachdem ein SK Hynix-Fonds 50% über dem fairen Wert gehandelt wurde.

Laut News1 kündigten die südkoreanischen Finanzbehörden am 5. Juli Maßnahmen zur Stärkung des Liquiditätsanbieter-(LP-)Managements für gehebelte Single-Stock-ETFs nach Preisanomalien an. Anfang Juni wurde der ACE SK Hynix Single-Stock Leverage ETF von Korea Investment Trust Management mit einem Aufschlag von 50% auf seinen Nettoinventarwert gehandelt, obwohl der zugrunde liegende Aktienkurs um 8% fiel, während der Fonds aufgrund seiner 2-fachen Hebelstruktur um 15–16% hätte fallen müssen. Die Financial Services Commission, die Financial Supervisory Service und die Korea Exchange überprüfen verbesserte LP-Bewertungsstandards, einschließlich einer stärkeren Gewichtung des Preisdifferenzmanagements in den vierteljährlichen Bewertungen. Vermögensverwalter, die für Preisvorfälle verantwortlich sind, könnten bei künftigen ETF-Listing-Prüfungen mit Strafen belegt werden.
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