Südkorea plant, Anwälte zu bestrafen, die KI missbrauchen, um nicht existierende Fälle zu zitieren

Laut koreanischen Medien kündigten die Justizbehörden in Südkorea am 15. Juni Pläne an, gegen Anwälte vorzugehen, die in Gerichtsverhandlungen Künstliche Intelligenz missbrauchen. Die Gerichtsverwaltung erhält zunehmend Meldungen von Richtern, wonach Anwälte aufgrund von KI-Halluzinationsfehlern nicht existierende Rechtsfälle und Gerichtsentscheidungen zitieren. Ein Richter am Bezirksgericht Seoul sagte, dass die Häufigkeit solcher Vorfälle gestiegen sei, wodurch Richter gezwungen würden, falsche Verweise direkt in den Akten zu kennzeichnen. Die Justizbehörden prüfen Gesetzesänderungen und verfahrensbezogene Reformen; außerdem ist geplant, Geldstrafen gegen Anwälte zu verhängen, die KI nutzen, um erfundene falsche rechtliche Beweismittel herzustellen.
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