Gate News-Meldung, 15. April — Am 30. November 2023 hatte die Financial Sector Conduct Authority (FSCA) in Südafrika 128 Anträge für Lizenzen als Krypto-Asset-Dienstanbieter erhalten; dies markierte den letzten Tag für digitale Börsen, ihre Anträge im Rahmen des landesweiten verpflichtenden Lizenzierungsregimes einzureichen.
Von den 128 Anträgen wurden 19 aufgrund unzureichender Erfahrung und nicht ausreichender operativer Richtlinien zurückgezogen. Die verbleibenden 74 Anträge befinden sich in Prüfung, wobei 36 bereits die für die Sitzung des December 12 Licensing Executive Committee angesetzten Bewertungen abgeschlossen haben. Weitere 22 Anträge sind aus verschiedenen Gründen noch ausstehend und werden am 13. Februar 2024 vorgelegt, während 14 Anträge mit laufender Analyse für den 12. März 2024 terminiert sind. Zwei Anträge bleiben nicht offengelegt.
Zu den Bewertungskriterien der FSCA gehören die Prüfung operativer Richtlinien, die Einhaltung von Know-Your-Customer (KYC), der Datenschutz, das Management von Cyberrisiken, das Management von Interessenkonflikten, die Bearbeitung von Beschwerden sowie das Management des Kreditrisikos von Gegenparteien. Südafrika wurde die erste afrikanische Nation, die von Krypto-Börsen verlangt, Lizenzen einzuholen; diese Maßnahme zielt darauf ab, Anleger zu schützen und einen umfassenden Regulierungsrahmen für digitale Assets zu schaffen.