Gate News-Meldung, 24. April — Sonic, ein Blockchain-Protokoll auf Proof-of-Stake-Basis, strukturiert seine Architektur um, um potenzielle Sicherheitsrisiken zu adressieren, die durch Fortschritte im Bereich des Quantencomputings entstehen könnten, wie ein am 20. April geteilter Bericht angibt. Das neu gestaltete System des Projekts zielt darauf ab, eine reibungslosere Anpassung an Post-Quantum-kryptografische Standards zu ermöglichen und gleichzeitig die aktuelle Effizienz des Netzwerks aufrechtzuerhalten.
Blockchain-Netzwerke verlassen sich derzeit auf Kryptografie mit elliptischen Kurven, einschließlich weit verbreiteter Systeme wie dem Elliptic Curve Digital Signature Algorithm und Ed25519, um Transaktionen abzusichern. Forschende haben jedoch darauf hingewiesen, dass diese Systeme potenziell anfällig werden könnten, falls die Fähigkeiten des Quantencomputings erheblich voranschreiten. Insbesondere könnte der Algorithmus von Shor es Angreifern theoretisch ermöglichen, private Schlüssel aus öffentlich verfügbaren Daten abzuleiten und damit die Integrität der Blockchain zu gefährden.
Sonic geht mit seinem Ansatz von traditionellen Proof-of-Stake-Modellen ab, indem es die Abhängigkeit von Signatur-Aggregationstechniken wie Boneh–Lynn–Shacham eliminiert. Viele etablierte Netzwerke nutzen solche Techniken, um Validator-Zustimmungen in einem einzelnen kompakten Beweis zu bündeln, aber sie beruhen auf kryptografischen Annahmen, die durch Fortschritte im Quantenbereich angreifbar werden. Stattdessen verwendet Sonic eine gerichtete azyklische Graph (DAG)-Struktur, in der jede Transaktion ihre eigene individuelle Signatur trägt und frühere Ereignisse über kryptografische Hashes referenziert. Dieses Design minimiert kryptografische Annahmen und ermöglicht gleichzeitig einen modularen Übergang zu Post-Quantum-Signaturschemata, ohne das gesamte Konsens-Mechanismus neu zu entwerfen.
Sonic’ Strategie spiegelt einen breiteren Branchentrend hin zu Quantenbereitschaft wider. Obwohl praktische Quantenangriffe derzeit größtenteils noch theoretisch sind, bereiten sich Blockchain-Entwickler zunehmend auf langfristige Robustheit vor, da digitale Vermögenswerte an Adoption gewinnen und in Finanzsysteme integriert werden. Die flexible Architektur des Protokolls zeigt, wie Blockchain-Netzwerke sich auf zukünftige kryptografische Herausforderungen vorbereiten können, während sie gleichzeitig aktuelle Leistungsstandards beibehalten.
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