SHIB bleibt über 90% unter den Hochs und zeigt eine schwache Erholungsdynamik trotz kleiner Zugewinne.
Eine massive Angebotsmenge und die Konzentration bei Walen begrenzen das langfristige Kurswachstum stark.
Sinkende Nachfrage und Liquiditätsrisiken erhöhen die Wahrscheinlichkeit von anhaltendem Abwärtsdruck.
Shiba Inu liegt weiterhin weit unter den bisherigen Peak-Levels, was Händler in der Frage spaltet, was als Nächstes kommt. Das Token handelt noch immer mehr als 90% unter dem Hoch vom Oktober 2021, trotz gelegentlicher kurzfristiger Erholungen. Die jüngste Kursentwicklung zeigte einen kleinen 5%-Monatsgewinn, aber die breitere Dynamik bleibt schwach. Anleger richten ihren Fokus jetzt weniger auf Hype und mehr auf die langfristige Struktur, den Angebotsdruck und darauf, ob eine Erholung realistisch ist oder langsam verblasst.
SHIB steht in den nächsten 14 Tagen vor einem kritischen Test von $0,0000085, da das Volumen gedämpft bleibt; das birgt das Risiko eines Rückgangs Richtung $0,000007, falls der Widerstand hält. $SHIB pic.twitter.com/4ljDnPY82S
— Bpay News (@bpaynews) 1. Mai 2026
Eine der größten Herausforderungen für Shiba Inu ergibt sich aus der Angebotsgröße. Das Token hat insgesamt rund 589,5 Billionen Einheiten im Umlauf. Selbst nach großen Burns in früheren Zyklen bleibt das Angebot extrem hoch. Dieses Ausmaß macht Knappheit in einem sinnvollen Zeitrahmen schwer zu erreichen. Selbst aggressive tägliche Burns würden nach einem Jahr noch immer Hunderte von Billionen im Umlauf lassen.
Das begrenzt die Wirkung deflationärer Bemühungen auf die langfristige Kursentwicklung. Auch die Marktstruktur verfügt über keine starken Mechanismen, um schwache Nachfrage auszugleichen. Wenn das Kaufinteresse nachlässt, passt sich das Angebot nicht schnell an. Dieses Ungleichgewicht hält die Kursentwicklung in Phasen langsamer Marktbewegungen oft unter Druck. Eine Konzentration im Besitz erhöht das Risiko noch weiter. Eine kleine Anzahl an Wallets hält einen großen Teil des Angebots.
Die Top-10-Wallets kontrollieren mehr als 60% der gesamten SHIB-Bestände. Das führt zu einer hohen Sensibilität bei großen Verkaufsaufträgen. Wenn große Inhaber Tokens bewegen, reagiert der Preis schnell. Privatanlegern fehlt oft genug Kapital, um plötzliche Angebotszuwächse aufzufangen. Diese Dynamik kann Abwärtsbewegungen in unsicheren Marktphasen verstärken.
Auch das Marktverhalten spielt eine entscheidende Rolle für die Richtung von SHIB. Während das Interesse zu großen Assets wie Bitcoin und Ethereum wechselt, verliert die meme-getriebene Dynamik an Stärke. Diese Rotation reduziert das Handelsvolumen und bremst Erholungsversuche. Eine aktuelle Analyse hebt ein mögliches langfristiges Risikoszenario hervor. Wenn die Aufmerksamkeit weiter nachlässt, könnte SHIB mit anhaltendem Abwärtsdruck konfrontiert sein. Der Bericht deutet sogar unter extremen Bedingungen bis 2026 einen schleichenden Drift in Richtung von nahezu Null an.
Dieses Szenario bedeutet keinen plötzlichen Kollaps. Vielmehr spiegelt es eine langsame Erosion wider, angetrieben durch schwache Nachfrage und anhaltende Angebotsüberhänge. Geringere Liquidität könnte Kursausschläge stärker an Verkaufsaktivitäten koppeln. Händler verweisen außerdem auf Rückkopplungsschleifen, die sich im Markt bilden. Niedrigere Preise führen oft zu weniger Engagement. Weniger Engagement wiederum resultiert in dünnerer Liquidität.
Dieser Zyklus kann Erholungsversuche mit der Zeit deutlich schwieriger machen. Trotz kurzfristiger Rücksetzer-Korrekturen kämpft SHIB weiter mit strukturellen Problemen. Angebotskonzentration, begrenzter Deflations-Effekt und nachlassende Aufmerksamkeit prägen die aktuelle Lage. Händler beobachten nun, ob sich das Token stabilisieren kann oder unter langfristigem Druck weiter abdriftet.
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