Laut Jamie Selway, Direktor der SEC-Division of Trading and Markets, bewegen sich die SEC und die Commodity Futures Trading Commission am Donnerstag hin zu einem koordinierten Regulierungsrahmen für tokenisierte Wertpapiere, Perpetual-Futures und digitale Handelsinfrastruktur für digitale Vermögenswerte. Selway sagte bei einer Rede auf der Piper Sandler Global Exchange & Fintech Conference in New York, die Behörden hätten das Ziel, Regulierungsarbitrage zu verhindern und zu vermeiden, dass Unternehmen zwischen Aufsichtsstellen wechseln, wenn Produkte beide Rahmen berühren. Die SEC arbeite außerdem daran, bis zum Jahresende 23-gegen-5-Aktienhandel zu ermöglichen.
Selway erkannte die anhaltende Debatte über die Einordnung von Perpetual-Futures an und verwies darauf, dass Perpetuals in Offshore-Krypto-Derivatemärkten dominieren und in Teilen des Jahres 2025 über 70 Prozent des zentralisierten Handelsvolumens ausmachten. Im Mai hat die CFTC Kalshis Vorschlag für Perpetual-Bitcoin-Futures genehmigt und damit einen potenziell regulierten Weg geöffnet. Zur Tokenisierung bestätigte Selway, dass die SEC einen Rahmen entwickelt, um tokenisierte Wertpapiere das Listen und den Handel in regulierten US-Märkten zu ermöglichen und damit das Brancheninteresse von Unternehmen einschließlich BlackRock, Franklin Templeton und Coinbase adressiert.