Samsung und SK Hynix Leveraged ETF übersteigt 16 Billionen koreanische Won, Short Gamma verschärft KOSPI-Volatilität

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Die koreanische Börse veröffentlichte am 25. Juni Daten, die zeigen, dass bis zum 23. Juni (als der KOSPI um fast 10 % einbrach) das gesamte verwaltete Vermögen (AUM) von 14 gehebelten ETFs auf Samsung Electronics und SK Hynix etwa 16 Billionen Südkoreanische Won betrug, mit einem Tageshandelsvolumen von 15,7 Billionen Südkoreanischen Won. Analysten wiesen darauf hin, dass der durch das mechanische Rebalancing von gehebelten ETFs verursachte „Short-Gamma-Effekt“ die Volatilität an diesem Tag verstärkte.

Koreanische Börsendaten: 14 gehebelte ETFs, 16 Billionen AUM, 15,7 Billionen Handelsvolumen

Laut den am 25. Juni von der Koreanischen Börse veröffentlichten Daten lauten die Schlüsselzahlen für den 23. Juni wie folgt: 14 gehebelte ETFs auf Samsung Electronics und SK Hynix; gesamtes AUM von etwa 16 Billionen Südkoreanischen Won; Tageshandelsvolumen von 15,7 Billionen Südkoreanischen Won (etwa das gesamte AUM); beide Aktien fielen während des Handels um etwa 12 %; der Nettoinventarwert der entsprechenden ETFs sank um fast 25 %.

Die Marktkapitalisierung von Samsung Electronics und SK Hynix macht fast die Hälfte des KOSPI aus, ihr Nettogewinnanteil übersteigt 70 %, was ihren Einfluss im Index stark konzentriert.

Short-Gamma-Mechanismus: Erklärung des sich selbst verstärkenden Verkaufszyklus von 2-fach gehebelten ETFs

„Short Gamma“ ist ursprünglich ein Konzept des Optionsmarktes, das die Eigenschaft beschreibt, bei steigenden Aktienkursen mehr zu kaufen und bei fallenden Kursen mehr zu verkaufen; gehebelte ETFs haben eine ähnliche Struktur. Am Beispiel eines 2-fach gehebelten ETFs: Nach einem Kauf von 100 Millionen Won muss der ETF Aktien oder Futures im Wert von 200 Millionen Won halten; wenn der Basiswert fällt, muss der ETF seine Position reduzieren, um die angestrebte Hebelwirkung beizubehalten. Dies erzeugt einen sich selbst verstärkenden Kreislauf: „Aktienkurs fällt → ETF-Vermögen sinkt → Bestände werden reduziert → weiterer Verkaufsdruck → Aktienkurs fällt erneut“.

Analystenbewertung: Selbstverstärkende Struktur und angebotsgetriebene Marktvolatilität

Noh Dong-gil, Analyst bei Shinhan Investment Securities, erklärte: „Wenn der Preis des Basiswerts fällt, müssen 2-fach gehebelte ETFs ihre Bestände an Aktien und Futures reduzieren, um die angestrebte Hebelwirkung zu erreichen. Obwohl dies strukturell nicht vollständig mit der Short-Gamma-Strategie im Optionsmarkt übereinstimmt, sind die Auswirkungen auf den Markt ähnlich.“

Er fügte hinzu: „Es könnte eine sich selbst verstärkende Struktur entstehen, bei der fallende Aktienkurse weitere Verkäufe auslösen, die die Kurse wiederum weiter drücken. Der jüngste starke Rückgang kann daher als hauptsächlich von Angebots- und Nachfragefaktoren getrieben angesehen werden, nicht von Unternehmensgewinnen.“

Ha Jae-seok, Analyst bei NH Investment & Securities, erläuterte: „In jüngster Zeit hat sich der Markt für einzelne gehebelte ETFs auf Samsung Electronics und SK Hynix sowie für auf große Halbleiterunternehmen fokussierte ETFs, angetrieben von Privatanlegern, rasant entwickelt. Mit der steigenden Konzentration von Angebot und Nachfrage bei ETFs steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Large Caps stark bleiben, und die Marktvolatilität wird zunehmen.“

Häufig gestellte Fragen

Bedeutet der Short-Gamma-Effekt zwangsläufig eine erhöhte Marktvolatilität?

Laut Analysten ist dieser Effekt nicht zwingend, tritt aber unter bestimmten Bedingungen (starker Rückgang des Basiswerts und ausreichend großes ETF-Volumen) auf. Samsung Electronics und SK Hynix sind insofern speziell, als ihre Marktkapitalisierung fast die Hälfte des KOSPI ausmacht und ihr Nettogewinnanteil über 70 % liegt, sodass die Auswirkungen des ETF-Rebalancings direkt auf den gesamten Index übertragen werden können.

War der KOSPI-Rückgang am 23. Juni hauptsächlich auf das ETF-Rebalancing zurückzuführen?

Nach Einschätzung von Analyst Noh Dong-gil „kann der jüngste starke Rückgang als hauptsächlich von Angebot und Nachfrage getrieben angesehen werden, nicht von Unternehmensgewinnen“, was darauf hindeutet, dass das durch das ETF-Rebalancing verursachte Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage ein wichtiger Faktor war, der Artikel schließt jedoch den Einfluss anderer Marktfaktoren nicht aus.

Auf welche Basiswerte ist der koreanische ETF-Markt konzentriert?

Laut dem Bericht übersteigt das Nettovermögen inländischer Aktien-ETFs bereits 260 Billionen Südkoreanische Won (ein Anstieg von 78 % gegenüber dem Vorjahr), und das ETF-Handelsvolumen macht über 60 % des KOSPI aus, wobei es stark auf Produkte im Zusammenhang mit Samsung Electronics und SK Hynix konzentriert ist. Diese Konzentration ermöglicht es, dass Schwankungen im Halbleitersektor über den ETF-Mechanismus direkt verstärkt auf den Gesamtmarkt übertragen werden können.

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