Ripple eröffnet sein MEA-Hauptquartier in DIFC, da die regionale Nachfrage wächst

  • Ripple eröffnet MEA-Hauptsitz in DIFC und stärkt damit seine Präsenz, da die Nachfrage nach regulierten Blockchain-Zahlungs- und Verwahrservices wächst.

  • DFSA-Zulassungen, einschließlich der Anerkennung von RLUSD, ermöglichen regelkonforme grenzüberschreitende Zahlungen und erweitern Ripples regulierte Aktivitäten.

  • Neue Niederlassung unterstützt Einstellungen und das Wachstum bei Kunden und positioniert Dubai als wichtigen Knotenpunkt für Blockchain-Innovation und Finanzdienstleistungen.

Ripple eröffnete im April 2026 einen neuen Hauptsitz für den Nahen Osten und Afrika in Dubai International Financial Centre. Damit erweitert das Unternehmen seine regionale Präsenz. Laut Angaben dient der Schritt der Unterstützung einer steigenden Nachfrage nach regulierten Blockchain-Zahlungs- und Verwahrservices. Ripple, das sich erstmals 2020 in Dubai niedergelassen hatte, will mit dem neuen Büro sein regionales Team ausbauen.

Regulatorische Meilensteine stärken die regionale Position

Laut Ripple entfällt der Nahe Osten inzwischen auf einen bedeutenden Anteil seines globalen Kundenstamms. Dieses Wachstum folgt auf zentrale regulatorische Zulassungen, die seine Aktivitäten in der Region geprägt haben. Im März 2025 wurde Ripple der erste Anbieter für Blockchain-Zahlungen, der von der Dubai Financial Services Authority lizenziert wurde.

Besonders erwähnenswert: Die DFSA genehmigte außerdem RLUSD, Ripples dollarbesicherten Stablecoin, als anerkanntes Krypto-Token innerhalb des DIFC. Diese Genehmigung erlaubt es regulierten Unternehmen im Finanzzentrum, RLUSD in ihren Geschäftsprozessen zu verwenden. Dadurch kann Ripple regelkonforme grenzüberschreitende Zahlungsservices direkt von Dubai aus anbieten.

Neues Büro unterstützt den Ausbau bei Kunden und Einstellungen

Der neue Hauptsitz schafft Kapazitäten, um Ripples regionale Belegschaft bei steigender Nachfrage zu verdoppeln. Laut Unternehmen wird das erweiterte Team Kunden und Partner im gesamten Nahen Osten und Afrika unterstützen. Bestehende Partner sind unter anderem Zand Bank, Ctrl Alt, Garanti BBVA, Absa Bank und Chipper Cash.

Reece Merrick, Managing Director für den Nahen Osten und Afrika bei Ripple, sagte, die Region sei zu einem zentralen Treiber des globalen Wachstums geworden. Er betonte, dass lokale Unternehmen weiterhin nach regulierter Blockchain-Infrastruktur für Zahlungen suchen. Deshalb plant Ripple, die Unterstützung für Kunden über sein größeres Dubai-basiertes Team zu vertiefen.

Rolle des DIFC beim Wachstum der Blockchain-Industrie

Währenddessen zieht Dubai International Financial Centre weiterhin Unternehmen aus dem Bereich digitaler Assets an, die regulierte Rahmenbedingungen suchen. Seine Exzellenz Arif Amiri, Chief Executive Officer der DIFC Authority, kommentierte Ripples Ausbau. Er sagte, der Schritt zeige das Vertrauen globaler Blockchain-Unternehmen in den Betrieb innerhalb des Finanz-Ökosystems von Dubai.

Darüber hinaus erklärte Amiri, Ripples Präsenz verdeutliche, wie Digital-Asset-Unternehmen unter regulatorischer Aufsicht agieren können. Er ergänzte, das DIFC werde Firmen weiterhin dabei unterstützen, skalierbare Blockchain-Lösungen aufzubauen.

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