Gate-News-Meldung, 20. April — Razorpay, Indiens führender Zahlungsaggregator, plant, innerhalb weniger Wochen vertraulich einen Antrag für einen Börsengang bei Indiens Marktregulierungsbehörde einzureichen und zielt auf eine Kapitalaufnahme von $600 million bis $700 million bei einer Bewertung von $5 billion bis $6 billion.
Die Zielbewertung liegt unter dem Höchststand von Razorpay von $7.5 Milliarden aus mehr als vier Jahren zuvor. Für das Geschäftsjahr 2025 meldete das Unternehmen einen Umsatz von 37.8 Milliarden indischen Rupien ($407 million) und einen Nettoverlust von 12.1 Milliarden Rupien ($130 million). Razorpay verlegte im Mai 2025 seinen Sitz nach Indien und verursachte dabei steuerliche Kosten von ungefähr $150 million; außerdem hat es die Zustimmung des Vorstands erhalten, eine public limited company zu werden — beides Voraussetzungen für die Notierung. Öffentliche Marktinvestoren in Indien sind bei verlustbringenden Start-ups und langsamerem Wachstum im Bereich der digitalen Zahlungen vorsichtiger geworden.
Razorpay verfügt über eine grenzüberschreitende Zahlungsaggregator-Lizenz von der Reserve Bank of India (RBI), die es ihm ermöglicht, unter Aufsicht der RBI grenzüberschreitende Zahlungen ein- und ausgehend zu bearbeiten. Das Unternehmen bedient internationale Händler, darunter Agoda, Airbnb, Klook, Hostinger und Shopify, und bietet Zahlungsoptionen wie RuPay, das inländische Kartennetzwerk Indiens, die Unified Payments Interface (UPI), gleichbleibende monatliche Ratenzahlungspläne und Online-Banking.