Qualcomm hat am Mittwoch eine zentrale Recheneinheit für Rechenzentren namens Dragonfly C1000 vorgestellt und Meta als ersten großen Kunden bekannt gegeben; die Produktion soll 2028 beginnen. Der Chiphersteller machte die Ankündigung auf einer Investorenpräsentation und erklärte, die neue CPU sei für agentische KI gebaut und konzentriere sich auf Rechenleistung bei reduziertem Stromverbrauch. Der Schritt stellt Qualcomms aggressiven Vorstoß in den Markt für Rechenzentren dar, da das Unternehmen versucht, sich über sein Kerngeschäft mit Smartphones hinaus zu diversifizieren, das im am 31. März abgeschlossenen Quartal zwei Drittel der Produktumsätze ausmachte.
Der Dragonfly C1000 ist laut Qualcomms Ankündigung auf der Investorenpräsentation speziell für agentische KI-Anwendungen ausgelegt. Der Chiphersteller betonte den Fokus des Produkts auf Rechenleistung ohne übermäßigen Stromverbrauch. Qualcomm-CEO Cristiano Amon erklärte am Investorentag: „Wir haben einfach umgesetzt, Vermögenswerte gesammelt, und als wir an diesem Punkt angelangt waren, hatten wir das Gefühl, ein umfassendes Portfolio zu haben, um in die nächste Phase des Rechenzentrums einzusteigen."
Das Unternehmen präsentierte eine Roadmap für den Rechenzentrumsmarkt mit mehreren verschiedenen Produkten, darunter ein KI-Chip und ein Produkt, das mehrere Chips miteinander verbindet. Qualcomm-CFO Akash Palkhiwala sagte in einem Interview, das Unternehmen habe bereits Geschäfte mit fast jedem Hyperscaler über seine Smartphone-Chips und andere bestehende Produkte. „Das ist keine neue Beziehung. Es ist der Vorteil dessen, was wir ihnen bereits am Edge geliefert haben, kombiniert mit der Größe, dem Fachwissen und dem Vertrauen in Qualcomm, das sie dazu bewegt, mit uns im Rechenzentrum zusammenzuarbeiten", so Palkhiwala.
Meta wird den Dragonfly C1000 nutzen, wenn die Produktion 2028 beginnt, gab Qualcomm am Mittwoch bekannt. Das Unternehmen erklärte außerdem, es habe zwei Aufträge zur Herstellung kundenspezifischer Silizium-Chips für Hyperscaler erhalten, nannte jedoch keine Einzelheiten zu diesen Vereinbarungen.
Palkhiwala äußerte sich zu Marktversorgungsbedenken: „Es gibt wirklich nicht genug Angebot, und mehrere Akteure werden benötigt" im CPU-Markt. Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das Interesse der Anleger an CPUs steigt, da Experten glauben, dass zentrale Prozessoren aufgrund von KI-Agenten, die autonom laufen, mehr Arbeitslast von Grafikprozessoren und KI-Chips übernehmen werden.
Qualcomms Hauptgeschäft waren in den letzten Jahren Smartphones, die im am 31. März abgeschlossenen Quartal zwei Drittel der Produktumsätze des Unternehmens ausmachten. Das Unternehmen strebt eine Diversifizierung in die Bereiche Autos, Roboter und Rechenzentren an, die für Chips schnellere Wachstumsmärkte sind als der Smartphone-Sektor. Der Smartphone-Markt erreichte laut Schätzungen 2017 seinen Höhepunkt bei den Auslieferungen.
Der Chiphersteller erklärte, dass seine Erfahrung bei der Herstellung von Smartphone- und PC-Chips, die die Akkulaufzeit schonen, Kunden wie Hyperscalern zugutekommen werde, die zunehmend Rechenzentren bauen, bei denen die begrenzende Faktor die elektrische Leistung ist. CEO Amon sagte den Investoren, das Unternehmen komme nicht zu spät in den Rechenzentrumsmarkt: „Wenn Leute fragen, ob es zu spät ist, in das Rechenzentrum einzusteigen, sollte man über Größe und Ausführung oder technische Fähigkeiten oder Betrieb und Lieferkette nachdenken."
Qualcomm gab bekannt, dass es Modular für einen nicht genannten Betrag übernommen hat. Das Startup stellte Software her, die es KI-Anwendungen ermöglicht, auf einer breiten Palette von Chip-Architekturen zu laufen. Qualcomm erklärte, dass die Technologie von Modular ein Äquivalent zu Nvidias CUDA sei, das in vielen KI-Anwendungen verwendet wird.
Was hat Qualcomm am Mittwoch in Bezug auf Rechenzentren angekündigt?
Qualcomm hat am Mittwoch eine Rechenzentrums-CPU namens Dragonfly C1000 vorgestellt und Meta als ersten großen Kunden bekannt gegeben; die Produktion soll 2028 beginnen. Der Chiphersteller machte die Ankündigung auf einer Investorenpräsentation.
Warum steigt Qualcomm in den Rechenzentrumsmarkt ein?
Qualcomm strebt eine Diversifizierung über sein Kerngeschäft mit Smartphones hinaus an, das im am 31. März abgeschlossenen Quartal zwei Drittel der Produktumsätze ausmachte. Das Unternehmen zielt auf schnellere Wachstumsmärkte wie Autos, Roboter und Rechenzentren ab, da der Smartphone-Markt 2017 seinen Höhepunkt bei den Auslieferungen erreichte.
Welches Unternehmen hat Qualcomm für KI-Software-Fähigkeiten übernommen?
Qualcomm hat Modular für einen nicht genannten Betrag übernommen. Das Startup stellte Software her, die es KI-Anwendungen ermöglicht, auf einer breiten Palette von Chip-Architekturen zu laufen, was Qualcomm als Äquivalent zu Nvidias CUDA-Technologie bezeichnet.
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