Laut dem Wochenbericht von Project Eleven könnten Quantencomputer die moderne Verschlüsselung bereits ab 2030 knacken. Das Startup schätzt, dass 6,9 Millionen Bitcoins, im Gegenwert von mehr als 560 Milliarden US-Dollar, bei bestimmten Bedingungen einem Quantenrisiko ausgesetzt sein könnten.
Das auf Post-Quantum-Sicherheit ausgerichtete Startup sagte, ein Durchbruch sei „wahrscheinlicher als nicht“ bis 2033 zu erwarten. Dabei geht es davon aus, dass Fortschritte in der Quantenentwicklung in plötzlichen Sprüngen statt in einer schrittweisen Progression erfolgen werden. Letzten Monat zeigte ein Forscher dieses Potenzial, indem er mithilfe von Quantenhardware einen 15-Bit-Elliptic-Curve-Schlüssel ableitete. Das bleibt jedoch weit entfernt von der derzeit in Kryptowährungen wie Bitcoin verwendeten 256-Bit-Verschlüsselung.