Progmat, BlackRock Japan, MUFG und Mizuho schließen sich einer Initiative an, um den JGB-Repo-Markt mit T+0-Abwicklung zu digitalisieren

Am 8. Mai startete das japanische Fintech-Unternehmen Progmat eine Arbeitsgruppe mit über 40 Institutionen, darunter BlackRock Japan, die großen Banken MUFG und Mizuho sowie führende Wertpapierfirmen, um die Tokenisierung japanischer Staatsanleihen (JGBs) auf der Blockchain zu untersuchen. Die Initiative zielt darauf ab, eine sofortige Repo-Abwicklung mithilfe von Stablecoins zu ermöglichen, sodass beide Seiten von Wertpapierleihe-Transaktionen am selben Tag (T+0) abrechnen können – statt dem derzeit üblichen T+1-Standard. Dadurch könnte institutionelles Kapital vor dem Marktende eingesetzt und wieder zurückgeführt werden. Die Arbeitsgruppe wird rechtliche, steuerliche und technische Anforderungen prüfen; ein formeller Bericht soll bis Oktober 2026 vorliegen, und mögliche kommerzielle Emissionsprojekte werden für die Fertigstellung bis zum Jahresende angestrebt.
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