Die kombinierten Lebenszeit-Umsätze von Polymarket und Kalshi erreichen $150B im April

Kombiniertes Volumen-Erreichen einer Meilensteinmarke

Das kombinierte Lebenszeit-Handelsvolumen von Polymarket und Kalshi überschritt im April laut den Daten von The Block die Marke von 150 Milliarden US-Dollar. Diese Schwelle fiel auf den Abschluss einer siebenmonatigen Serie mit Rekord-Höchstständen pro Monat und markierte den ersten Rückgang der gesamten Handelsaktivität im Sektor, seit die Plattformen im September ein explosionsartiges Wachstum erlebten.

Rückgang der monatlichen Aktivität

Der April-Rückgang wurde durch geringere Aktivität auf Polymarket auf der globalen Plattform getrieben, während die US-Tochter des Unternehmens – die weiterhin ausgerollt wird – zusammen mit Kalshi wuchs. Die Zahl aktiver Trader bei Polymarket sank im April auf ungefähr 643.000, nachdem sie im März noch bei über 733.000 gelegen hatte; damit wurde laut den Daten von The Block eine weitere siebenmonatige Wachstumsserie unterbrochen. Gleichzeitig gingen die Volumina in US-Dollar auf der Seite zurück, ebenso wie das Notional-Volumen auf beiden Plattformen.

Regulatorische Lage und rechtliche Erfolge

Polymarket und Kalshi bleiben die führenden Prediction-Märkte in einem Sektor, der zunehmend breite Aufmerksamkeit und regulatorische Prüfung erhält. Kalshi gewann 2024 einen Rechtsstreit gegen die Commodity Futures Trading Commission, um wahlbezogene Verträge anbieten zu können, und schuf damit die Grundlage für Expansion sowie eine stärkere Marktposition in den USA. Diese Klage ebnete außerdem den Weg dafür, dass Polymarket in den USA wieder einsteigen kann, nachdem das Unternehmen zuvor wegen des Angebots nicht registrierter Event-Verträge verboten worden war, indem es eine CFTC-lizenzierte Derivatebörse erwarb. Berichten zufolge plant Polymarket nun, seinen gesamten globalen Marktplatz in die USA zu onboarden.

Die CFTC, unter einer neuen Verwaltung, befürwortet inzwischen Erprobungen in Prediction Markets: Die Behörde hat Leitlinien herausgegeben, um Innovation zu fördern, und zuvor strengere Vorgaben für Gaming-Verträge zurückgezogen. Zudem hat die Agentur Klagen gegen mehrere Bundesstaaten eingereicht, um Prediction Markets zu blockieren – basierend auf der Rechtsauffassung, dass Event-Verträge binäre Derivate unter bundesstaatlicher Zuständigkeit sind.

Kalshi gewinnt derweil schnell an Zugkraft im Bereich Sportwetten, der wiederum Aufmerksamkeit von Regulierungsbehörden auf Bundesstaaten-Ebene und von Gaming-Behörden auf sich zieht.

Finanzierung und Compliance-Maßnahmen

Im März sammelte Kalshi Kapital bei einer Bewertung von 22 Milliarden US-Dollar. Polymarket, das zuvor von der NYSE-Mutter Intercontinental Exchange unterstützt wurde, soll Berichten zufolge versuchen, bei einer Bewertung von 15 Milliarden US-Dollar zu finanzieren. Beide Unternehmen unternehmen aktiv Schritte, um Insiderhandel auf ihren Plattformen zu unterbinden.

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ybaservip
· 05-03 19:39
Zum Mond 🌕
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