Platin steigt um 1,32 %, Palladium legt um 0,28 % zu am 17. Juni, während die geopolitische Risikoprämie zurückgeht

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Laut Jin10 Futures und China Securities Futures stiegen die Platin-Futures an der Guangzhou Futures Exchange am 17. Juni um 1,32% auf 441,50 Yuan pro Gramm, während die Palladium-Futures um 0,28% auf 317,15 Yuan pro Gramm zulegten. Hintergrund war ein Kursanstieg zu Beginn der Sitzung, der sich bis zum Marktschluss teilweise wieder umkehrte. Der anfängliche Gewinn wurde durch die Unterzeichnung eines Memorandums of Understanding zwischen den USA und dem Iran ausgelöst; formelle Zeremonien sind für den 19. Juni in Genf geplant, was die geopolitische Risikoprämie senkt. Ungeklärte Streitigkeiten über Mauterhebung und andere zentrale Punkte sorgten jedoch für anhaltende Unsicherheit.

Aus fundamentaler Sicht gehen London-Platin-Prognosen von einem 2026 anhaltenden Angebots- und Nachfragedefizit von durchschnittlich 8,9 Tonnen aus. Das markiert das vierte Jahr in Folge mit Knappheit und reduziert die Lagerbestände oberhalb des Bodens um 65%, wodurch sich eine physische Marktanspannung ergibt. Platinbewertungen liegen weiterhin deutlich unter denen von Gold, was Aufwärtspotenzial begünstigt. Palladium steht dagegen weiterhin unter Druck durch die Elektrifizierung im Automobilbereich.

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