Paraguays Gericht verurteilt zwei Bitcoin-Miner wegen Stromdiebstahls am 19. Juni; zweijährige Haftstrafe zur Bewährung ausgesetzt

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Laut einer Mitteilung der Nationalen Stromverwaltung Paraguays (ANDE) vom 19. Juni verurteilte ein paraguayisches Gericht zwei Bitcoin-Miner, Cristian Daniel Jara Villalba und Ramon Martinez Morinigo, wegen Stromdiebstahls. Das Gericht verurteilte beide Männer zu jeweils zwei Jahren Haft, wobei die Vollstreckung der Strafe jedoch ausgesetzt wurde.

Die Miner sollen angeblich das Zählsystem umgangen und sich direkt an das Stromnetz angeschlossen haben, um sich für ihre Mining-Operationen kostenlose Elektrizität zu verschaffen. ANDE betonte, dass das Urteil einen bedeutenden juristischen Präzedenzfall schafft, da es nicht nur die zur Rechenschaft zieht, die illegale Anschlüsse vornehmen, sondern auch die Eigentümer von Immobilien, die solche Aktivitäten gestatten oder davon profitieren. ANDE erklärte, man habe eine Null-Toleranz-Politik gegenüber illegalem Mining und Energie-Diebstahl, und schwor, die Kontrollen zu verstärken, um weitere Verstöße einzudämmen.

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