Operation Ghost Chain: Von dem FBI geführte Razzia führt am 30. April zu 276 Festnahmen in 14 Ländern

Laut FBI, Europol und Interpol wurden am 30. April im Rahmen von „Operation Ghost Chain“ 276 Personen in 14 Ländern verhaftet. Die koordinierte Strafverfolgungsmaßnahme richtete sich gegen organisierte Betrugsnetzwerke im Kryptobereich. Die Operation zerschlug die Infrastruktur für „drainer-as-a-service“-Plattformen sowie für „Pig-Butchering“-Romance-Scams und stellte dabei mehr als 2,1 Milliarden US-Dollar sicher, die den Opfern seit Ende 2024 gestohlen worden waren.

Die Strafverfolgungsbehörden beschlagnahmten 42 Server, auf denen bösartiger Smart-Contract-Code gehostet wurde, und nahmen die Entwickler fest, die diese Systeme betrieben. Die Operation führte außerdem zur Sicherstellung von rund 480 Millionen US-Dollar in digitalen Vermögenswerten, die das US-Justizministerium für einen Fonds zur Wiedergutmachung an Opfer bereitstellen wird. FBI-Direktor Christopher Wray bezeichnete die Razzia als „entscheidenden Schlag“ gegen die digitale Unterwelt.

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