OKX-CEO Star Xu weist Binances Behauptung zurück, dass das Scheitern von MiCA ein Verlust für Europa sei.

Laut X-Beiträgen wies OKX-CEO Star Xu die Behauptung von Binance-Gründer Changpeng Zhao zurück, wonach das Scheitern der Börse bei der Erlangung einer MiCA-Lizenz ein Verlust für Europa sei. Zhao hatte erklärt, dass der griechische MiCA-Antrag von Binance „vollständig konform“ und kurz vor der Genehmigung gewesen sei, bevor er durch „andere Kräfte“ blockiert wurde. Xu stellte diese Darstellung infrage und fragte: „Was für ein großer Verlust? Ein Verlust für wen – für europäische Aufsichtsbehörden oder für die Menschen in Europa?“ und deutete an, dass Binance darüber nachdenken sollte, warum seine Programme zur Bekämpfung von Geldwäsche und Sanktionseinhaltung nicht den regulatorischen Standards entsprochen hätten.

Xu äußerte zudem Bedenken, dass Binance weiterhin EEA-Nutzer über Offshore-Unternehmen bedient und nicht über lizenzierte EU-Unternehmen, und erklärte, dass die Kommunikation des Unternehmens über den Rückzug eine problematische Einstellung zur Finanzregulierung zeige. Seine Äußerungen erfolgten im Vorfeld des am 1. Juli anstehenden MiCA-Compliance-Stichtags, an dem bereits 244 Lizenzen in der gesamten EU genehmigt wurden.

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