NYSE schlägt Regeländerung vor, um tokenisierte Aktien und ETFs im Rahmen des DTC-Piloten zu ermöglichen

Am 04. Mai 2026 reichte die New York Stock Exchange beim SEC einen vorgeschlagenen Regelwechsel ein, um die Genehmigung für tokenisierte Versionen zulässiger Aktien und exchangegehandelter Fonds (ETFs) zu beantragen, die im Rahmen eines dreijährigen Pilotprogramms der Depository Trust Company (DTC) gehandelt werden sollen.

Tokenisierte Wertpapiere müssten in wesentlichen Punkten ihren traditionellen Gegenstücken entsprechen, einschließlich CUSIP, Tickersymbol, Rechten und Privilegien, während sie auf demselben Orderbuch handeln und die üblichen Ausführungsprioritätsregeln einhalten. Clearing und Settlement würden weiterhin über DTC auf Basis von T+1 erfolgen. Der Vorschlag schafft Rule 7.50 und ordnet tokenisierte Wertpapiere innerhalb des bestehenden nationalen Handelssystems ein, statt eine separate Blockchain-Plattform zu schaffen.

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