Gate News-Meldung, 16. April — Nvidia-CEO Jensen Huang sagte, die Trump-Administration solle einen direkten Kommunikationskanal mit China für die Entwicklung von KI einrichten, anstatt zu versuchen, Peking zu isolieren, während eines Interviews am Mittwoch im Dwarkesh Podcast. Huang merkte an, dass die Rechenleistung, die zum Trainieren von Systemen wie Anthropic’s Mythos erforderlich ist, bereits in China weit verbreitet verfügbar ist, und betonte, dass China etwa 60% der weltweit gängigen Chips herstellt, was eine Isolation unpraktisch mache.
Huang argumentierte, dass amerikanische und chinesische KI-Forscher den Dialog aufrechterhalten und an Vereinbarungen zu KI-Sicherheit und ethischen Anwendungsfällen arbeiten sollten. Er warnte davor, das Open-Source-Ökosystem vom amerikanischen Technologiestapel zu trennen, und bezeichnete ein solches Szenario als „extrem töricht“ und „ein schreckliches Ergebnis für die Vereinigten Staaten“. Stattdessen plädierte Huang für ein globales Modell der KI-Entwicklung, das auf dem amerikanischen Technologiestapel aufbaut, wobei Forscher weltweit Fortschritte in das US-System zurückbringen. Außerdem hob er Energiebeschränkungen als kritischen Engpass für die Ausweitung der KI-Infrastruktur in den Vereinigten Staaten hervor.
Huangs Aussagen kommen zu einem Zeitpunkt, in dem US-Gesetzgeber vorgeschlagen haben, Chinas Zugang zu fortschrittlichen Anlagen zur Chipfertigung zu verschärfen, indem Exportkontrollen mit Verbündeten koordiniert werden, darunter die Niederlande und Japan, innerhalb von 150 Tagen. Zuvor hatte die USA die Genesis Mission gestartet, eine nationale KI-Initiative, die vom Energieministerium und 17 nationalen Laboratorien geleitet wird, um integrierte KI-Plattformen zu entwickeln, die auf föderalen wissenschaftlichen Datensätzen basieren.
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