Gate News berichtete, dass Nvidia am 17. März auf der GTC-Konferenz die Eintritt in den Bereich der Weltraumrechnungen bekannt gab und das Space-1 Vera Rubin-Modul vorstellte, das speziell für den Einsatz in Datenzentren im Orbit entwickelt wurde. Das Modul integriert 2 Rubin-GPUs und 1 Vera-CPU, wobei die KI-Inferenzleistung bis zu 25-mal höher ist als die des H100, sodass große Sprachmodelle und Basismodelle direkt im Orbit ausgeführt werden können. Nvidia-Gründer Jensen Huang sagte: „Weltraumrechnen, die letzte Grenze, ist jetzt da. Mit dem Einsatz von Satellitenkonstellationen und der Erforschung des tiefen Weltraums muss Intelligenz dort sein, wo die Daten entstehen.“ Er gab auch offen zu, dass die Wärmeabfuhr im All eine ungelöste technische Herausforderung darstellt: „Im All gibt es keine Leitung, keinen Konvektion, nur Strahlung. Wir müssen herausfinden, wie wir diese Systeme im All kühlen können.“ Das Space-1-Modul ist für die begrenzten Größen-, Gewicht- und Leistungsanforderungen im All konzipiert und unterstützt autonome Analysen, Echtzeit-Datenverarbeitung und wissenschaftliche Entdeckungen im Orbit. Die ersten Partner sind das Solarenergieunternehmen Aetherflux, der private Raumstationsentwickler Axiom Space, das Satellitenkommunikationsunternehmen Kepler Communications, die Erdbeobachtungsfirma Planet Labs, Sophia Space und das Cloud-Computing-Satellitenunternehmen Starcloud. Ein konkretes Veröffentlichungsdatum wurde noch nicht bekannt gegeben.