Norwegen verbietet generative KI für Grundschüler ab August und schränkt die Nutzung für ältere Schüler ein

Laut Reuters kündigte Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Stoere am Freitag, 20. Juni, an, dass das Land ab dem neuen Schuljahr Ende August ein nahezu vollständiges Verbot von generativen KI-Tools für Schüler der Grundschule (im Alter von 6 bis 13 Jahren) einführen wird. Für ältere Schüler sollen zudem Einschränkungen für die Nutzung von KI gelten, um negative Auswirkungen auf das Lernen zu verhindern.

Nach Norwegens altersbezogenen Richtlinien dürfen Sekundarschüler (im Alter von 14 bis 16 Jahren) KI-Tools nur unter Aufsicht von Lehrkräften verwenden, während Gymnasiasten (im Alter von 17 bis 19 Jahren) lernen sollen, KI richtig anzuwenden. Stoere sagte, dass eine frühe Abhängigkeit von KI die grundlegenden Fähigkeiten im Lesen, Schreiben, in Mathematik und beim eigenständigen Denken beeinträchtigen könnte.

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