Laut KCNA vom 23. Juni erklärte der nordkoreanische Anführer Kim Jong Un, dass die Aktionen der USA und Südkoreas die Lage auf der Koreanischen Halbinsel stark verschlechtert hätten, und versprach, die Verteidigungsfähigkeiten des Landes weiter zu stärken. In seiner Rede auf der zweiten erweiterten Sitzung des neunten Zentralkomitees der Arbeiterpartei (20. bis 22. Juni) nannte Kim als Beispiele für eskalierendes Verhalten eine erhöhte Truppenverlegung in der Region, die Pläne Südkoreas für nukleare U-Boote sowie die erneuerte Abhaltung von Sitzungen der Nuklearberatungsgruppe.
Kim kündigte Pläne an, den Bau eines strategischen 10.000-Tonnen-Missile-Cruisers zu beschleunigen und konventionelle Waffen zu entwickeln, um die militärische Kampfkraft zu steigern. Zudem betonte er, Projekte zur Befestigung an den Grenzen abzuschließen und neue Marinestützpunkte einzurichten, um die nationale Verteidigung zu verbessern.